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Ilsede Hallenbad in Groß Ilsede: Wiedereröffnung verzögert sich
Kreis Peine Ilsede Hallenbad in Groß Ilsede: Wiedereröffnung verzögert sich
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07:14 11.10.2019
Das Hallenbad ist zurzeit noch eingerüstet. Quelle: Kerstin Wosnitza
Groß Ilsede

Die Wiedereröffnung des Hallenbades in Groß Ilsede verzögert sich noch ein wenig. Für Ende September war vom Landkreis Peine in Aussicht gestellt worden, dass die Sportstätte wieder genutzt werden kann. „Kurz vor der geplanten Wiedereröffnung haben sich zwei Probleme herauskristallisiert“, erklärt Kreis-Sprecherin Katja Schröder auf Anfrage der PAZ.

Zulieferprobleme

Zum einen könnten Teile der neuen Lüftungsanlage aufgrund von Zulieferproblemen erst in der Woche ab dem 14. Oktober geliefert werden. „Der Einbau wird unmittelbar nach der Lieferung erfolgen“, betont Schröder. „Ohne die Lüftungsanlage kann das Bad nicht in Betrieb genommen werden, weil die Luftfeuchtigkeit nicht in ausreichendem Umfang aus der Hallenluft transportiert werden kann“, erklärt die Kreis-Sprecherin. Das würde erneut zu Bauschäden in der Art führen, die gerade beseitigt worden sind.

Filter waren trocken

Zum anderen waren durch die lange Schließungszeit von mehr als 18 Monaten die Filter zwangsläufig trocken. „Beim Wiederbefüllen hatte dies zur Folge, dass sich der für den Badebetrieb erforderliche pH-Wert nicht so schnell wieder einstellte, wie es von den Fachleuten erwartet worden war“, so Schröder.

Es sei nach Angabe der involvierten Fachfirma für Bäderchemie mit einem Zeitfenster von etwa 14 Tagen zu rechnen. „Das Befüllen hat begonnen, so dass damit zu rechnen ist, dass der pH-Wert nach den Herbstferien korrekt ist“, sagt Schröder. Wenn diese von den Auftragnehmern zugesagten Leistungen erbracht worden sind, könne das Bad nach den Ferien wieder genutzt werden, erklärt sie. Weitere Kosten hätten sich nicht ergeben.

Schließung wegen Sturmschaden

Hintergrund: Das Hallenbad war seit Anfang 2018 wegen eines Sturmschadens nicht nutzbar. Etwa ein Drittel der Dachfläche war durch das Sturmtief „Friederike“ abgedeckt worden. Bei der Schadensbegutachtung traten weitere bauliche Mängel zutage: Im Inneren des Hallenbades fehlten im Decken- und Deckenrandbereich sogenannte Dampfsperren, die das Eindringen von Feuchtigkeit verhindern sollen. Außerdem entsprach die Lüftungsanlage nicht mehr den aktuellen Standard.

Der geplante Abschluss der Sanierungsarbeit verschob sich immer wieder, die Kosten gingen entsprechend in die Höhe und belaufen sich voraussichtlich insgesamt auf 450 000 Euro. Schwimmunterricht für Schüler ist seit mehr als eineinhalb Jahren nicht möglich, und auch Vereine wie der SV Anker 06 Gadenstedt können das Bad seither nicht nutzen und haben dadurch große Problem (PAZ berichtete).

Von Kerstin Wosnitza

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