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Ilsede Grünen-Anträge zu Artenschutz, Strabs und Katzenkastration
Kreis Peine Ilsede Grünen-Anträge zu Artenschutz, Strabs und Katzenkastration
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19:00 25.03.2019
Die Gruppe Grüne/Die Linke im Ilseder Gemeinderat fordert für die Beteiligung der Bürger an den Straßenbaukosten Wiederkehrende Beiträge einzuführen. Quelle: Archiv
Ilsede

Wenn der Groß Ilseder Gemeinderat am kommenden Donnerstag tagt, stehen gleich drei Anträge der Gruppe Grüne/Die Linke auf der Tagesordnung: Es geht um den Artenschutz, die Straßenausbau-Beitragssatzung und die Kastration von Katzen.

Maßnahmen gegen Insektensterben

„Den Antrag zum Artenschutz, um dem wissenschaftlich belegten dramatischen Rückgang der Insektenpopulationen entgegenzuwirken, haben wir vom Ortsverband Fuhsetal der Grünen von langer Hand vorbereitet“, heißt es in einer von Gruppen-Sprecherin Stefanie Weigand unterzeichneten Pressemitteilung. Es werde befürchtet, dass es ohne starke Gegenmaßnahmen in absehbarer Zeit keine Insekten mehr geben werde. Gefordert wird unter anderem, innerörtliche kommunale Grünflächen mit standortheimischen Blühpflanzen zu versehen, deren frühestes Mähen nach der Aussamung, insektenschonende Maßnahmen bei der Auswahl und dem Betrieb der LED-Straßenleuchten und die Revitalisierung gemeindlicher Wegeseitenränder.

„Wiederkehrende Beiträge am sozialverträglichsten“

Der zweite Antrag befasst sich mit dem Thema Straßenausbaubeiträge, das nicht nur in Ilsede derzeit intensiv diskutiert wird. Die Gruppe hält laut Pressemitteilung die Variante der Wiederkehrenden Beiträge für am sozialverträglichsten und fordert daher die Einführung dieser Option. „Grundlage für diese Entscheidung ist die sorgfältige Abwägung aller momentan bestehenden Möglichkeiten“, so Weigand.

Zahl verwilderter Katzen

Den Antrag zur Prüfung der Einführung einer Katzenkastrationspflicht hat die Gruppe genau vor einem Jahr mit leicht abweichendem Text schon einmal in den Rat eingebracht. Damals wurde der Antrag mit Nichtbefassung abgelehnt. „Wir waren letztes Jahr sehr verwundert, dass man nicht einmal bereit war, über den Antrag zu diskutieren, da diese Verordnung in etlichen niedersächsischen Kommunen – darunter Peine und Edemissen – schon umgesetzt wurde“, so Weigand. Der Anlass sei in Ilsede genauso gegeben wie überall sonst. Es geht darum, durch Kastration freilaufender Hauskatzen eine unkontrollierte Vermehrung zu vermeiden und so die Zahl verwilderter Katzen zu reduzieren.

Der Rat der Gemeinde Ilsede tritt am Donnerstag, 28. März, um 18.30 Uhr im Sitzungssaal im Rathaus in Groß Ilsede, Eichstraße 3, zusammen.

Von Kerstin Wosnitza

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