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Ilsede Groß Ilsede: Schuhhaus Werner schließt am 14. Dezember
Kreis Peine Ilsede Groß Ilsede: Schuhhaus Werner schließt am 14. Dezember
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16:30 04.12.2019
Das Schuhhaus Werner an der Gerhardstraße schließt am 14. Dezember. Quelle: Dennis Nobbe
Groß Ilsede

Das Traditions-Schuhhaus Werner befindet sich schon seit mehr als 60 Jahren an der Gerhardstraße in Groß Ilsede. Jetzt schließt es für immer seine Türen: Am Samstag, 14. Dezember, ist der letzte Tag.

Im Frühjahr 2015 hatte Sabine Paszkowski das Geschäft von Peter Werner, Enkel des Gründers Otto Werner, übernommen. „Bis zum März hatte ich noch zwei Mitarbeiter, danach war ich allein“, sagt Paszkowski. Zu dem Zeitpunkt sei schon absehbar gewesen, dass das Schuhhaus schließen würde. „Es rentiert sich einfach nicht mehr“, begründet die Inhaberin. Dabei spiele auch der Online-Handel eine Rolle.

Geschichte des Betriebs reicht bis 1950 zurück

Das Gebäude an der Gerhardstraße soll nach der Schließung des Geschäfts verkauft werden. Mehr aus 60 Jahre hat sich hier das Schuhhaus befunden. Doch reicht die Geschichte noch weiter zurück, wie Heinz Diederich, Sprecher des Arbeitskreises Dorfgeschichte Groß Ilsede, zu berichten weiß: Der Schuhmacher Otto Werner hatte von März bis Dezember 1949 einen Betrieb in Oberg. 1950 eröffnete er eine Schuhmacher-Werkstatt in einer Holzbaracke auf dem Grundstück von Landwirt Karl Brandes im Bereich Dorfstraße/Ecke Pflaumengasse in Groß Ilsede. Heute befinden sich dort unter anderem die Glückauf-Apotheke und die Sparkassen-Filiale.

Ein Blick ins Bilderarchiv des Arbeitskreises Dorfgeschichte Groß Ilsede zeigt die Entwicklung des Schuhgeschäftes im Laufe der Jahre.

Die Genehmigung für die Aufstellung einer transportablen Baracke war jedoch zeitlich befristet. „1957 zog Werner dann um in den Neubau an der Gerhardstraße“, sagt Diederich. „In dem Gebäude befand sich außerdem noch der Wäschereibetrieb Krawehl.“

Damals hatte das Haus die Nummer 46, heute ist es die 81. Die Baracke an der Pflaumengasse wurde nach dem Umzug in die neuen Räume abgerissen. Zum 1. Januar 1977 übernahm Otto Werners Sohn Jürgen das Schuhgeschäft. Nach dessen Tod führte seine Frau den Betrieb weiter und übergab diesen schließlich an den Sohn Peter Werner. Um das Jahr 1980 herum wurde das Haus mit der Nummer 81 abgerissen und neu gebaut. In diesem befindet sich das Geschäft noch heute – zumindest bis zum 14. Dezember. Was danach mit dem Gebäude passiert, ist noch unklar.

Von Dennis Nobbe

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