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Ilsede Groß Bülten bekommt einen Gemeinschaftsraum
Kreis Peine Ilsede Groß Bülten bekommt einen Gemeinschaftsraum
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00:19 04.05.2019
Vor dem künftigen Gemeinschaftsraum: Hans-Heinrich Lippe, Mareike Pape (beide zuständige Architekten), Jürgen Rengers (Gemeinde Ilsede) und Holger Flöge (Ortsbürgermeister). Quelle: Dennis Nobbe
Groß Bülten

Ein neuer Gemeinschaftsraum entsteht derzeit in Groß Bülten. Wo früher die Toiletten und Waschräume der Grundschule waren, sollen in Zukunft Vereine und der Ortsrat ihre Veranstaltungen durchführen können. Geplante Fertigstellung ist gegen Ende Juni.

Vor etwa zehn Jahren wurde der Schulstandort in Groß Bülten aufgegeben. Seitdem stand auch der Anbau, in dem sich die Toiletten für die Schüler sowie Wasch- und Duschräume für Turnhallenbenutzer befanden, leer. Im vergangenen Jahr wurde dann der Umbau zu einem Gemeinschaftsraum beschlossen, in dem beispielsweise örtliche Vereine ihre Versammlungen und der Ortsrat seine Sitzungen abhalten können sollen. Für private Veranstaltungen ist der Raum jedoch nicht gedacht: „Es ist kein Dorfgemeinschaftshaus“, betont Jürgen Rengers, Fachdienstleiter Planen, Umwelt und Bauen bei der Gemeinde Ilsede.

Insgesamt 100 Quadratmeter

Der 75 Quadratmeter große Hauptraum soll rund 20 Personen Platz bieten, zu den insgesamt 100 Quadratmetern gehören noch eine Küche und Sanitäranlagen. Der Zugang erfolgt über den ehemaligen Schulhof, die Einrichtung soll barrierefrei werden. „Außerdem werden die Decken abgehängt, um die Akustik im Gebäude zu verbessern“, erklärt der zuständige Architekt Hans-Heinrich Lippe aus Wendeburg.

„Wir schaffen mit dem Raum ein neues öffentliches Zentrum für Groß Bülten“, so Rengers. Ortsbürgermeister Holger Flöge ergänzt: „Ich verspreche mir dadurch eine Verbesserung für das dörfliche Leben, auf die wir lange gewartet haben. Nicht nur Ortsratssitzungen, sondern auch Wahlen könnten zukünftig im Gemeinschaftsraum stattfinden.“

Finanzierung durch LEADER-Mittel

Die Kosten für den Umbau belaufen sich auf rund 280 000 Euro. „Die Maßnahme wird aber mit maximal 150 000 Euro durch europäische LEADER-Mittel finanziert“, erklärt Rengers. Der restliche Betrag kommen von der Gemeinde.

Von Dennis Nobbe

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