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Ilsede Gadenstedt: Erneuerung des Kanalnetzes erfordert Vollsperrungen
Kreis Peine Ilsede Gadenstedt: Erneuerung des Kanalnetzes erfordert Vollsperrungen
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08:00 30.04.2020
Regenwasser läuft in die Kanalisation: In Gadenstedt werden rund 1,6 Kilometer neue Regen- und Schmutzwasserleitungen verlegt. Quelle: Archiv
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Gadenstedt

Anfang Mai beginnt der Wasserverband Peine mit der nächsten Phase der Erneuerung des Kanalnetzes in Gadenstedt: Bis Mitte Dezember sollen rund 1,6 Kilometer neue Rohrleitungen verlegt werden. Kostenpunkt: Rund zwei Millionen Euro.

Um die Einschränkungen für die Anwohner so gering wie möglich zu halten, soll in vier Bauabschnitten vorgegangen werden. „Los geht es am 4. Mai im Bereich Lindenplatz zwischen den Einmündungen Am Brink und Deckersweg“, heißt es in einer Pressemitteilung. Im zweiten Bauabschnitt wird es in der Ostertorstraße von der Höhe Am Brink in Richtung Tiefer Weg weitergehen. „Der genaue Bauzeitenplan für die Abschnitte wird derzeit erarbeitet. Bis Mitte Dezember soll dieses Projekt abgeschlossen sein“, teilen die Bauplaner mit.

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Anbindung an neue Zentralkläranlage

Dann werden rund 1655 Meter Kanalrohr verbaut sein. „Dabei verlegen wir neben dem neuen Regenwasser- und Mischwasserkanal für das Ortsnetz auch rund 570 Meter der so genannten Schmutzwasserdruckrohrleitung, die zur Anbindung der weiteren Ortschaften an die Zentralkläranlage in Gadenstedt notwendig ist“, erklären die Planer. Es werden Rohre bis zu einem Durchmesser von 50 Zentimetern verlegt. Diese sind für einen Mischwasser- und Regenwasserentlastungskanal im Bereich Ostertorstraße und Lindenplatz vorgesehen.

Die anderen Rohrleitungen werden, je nach Position und hydraulischem Bedarf im Netz, Durchmesser von 30 über 20 bis zu zehn Zentimeter aufweisen. Dabei handelt es sich weitestgehend um Kunststoffrohre, im Regen­wasser­kanalnetz kommen auch Betonrohre zum Einsatz.

Vollsperrungen notwendig

Zeitweilige Zufahrtsbeschränkungen seien leider nicht verhindern, heißt es. „Wir müssen in offener Bauweise mit entsprechendem Straßenaufbruch agieren. Zum Schutz der Arbeitenden wie auch aller Verkehrsteilnehmer muss dieser Baubereich dann per Vollsperrung gesichert werden“, so die Bauplaner. „Der Zugang zu den Grundstücken ist über den Fußweg möglich. Wo immer es geht, macht die Baufirma auch die Zufahrten für die Anlieger möglich“, heißt es.

Für die Müllabfuhr sind Sondervorkehrungen getroffen: Es werden je nach Bauabschnitt und Fortschritt der Arbeiten Sammelstellen eingerichtet, wenn die Anfahrt nicht zu gewährleisten ist. Für den Busverkehr werden Ersatzhaltestellen eingerichtet.

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Von Kerstin Wosnitza

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