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Ilsede Fördergelder sollen Gestaltung des Ölsburger Burgplatzes ermöglichen
Kreis Peine Ilsede Fördergelder sollen Gestaltung des Ölsburger Burgplatzes ermöglichen
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12:00 10.07.2018
Der Burgplatz in Ölsburg soll neu gestaltet werden. Dafür wird Fördergeld beantragt. Insgesamt sind für das Projekt rund 60000 Euro angedacht. Quelle: Mirja Polreich
Ölsburg

Gern hätte der Ölsburger Ortsrat schon einen ersten Teil des Burgplatzes zum Weihnachtsmarkt fertig gestellt gesehen – allerdings hätte dann das recht teure Projekt ohne Fördergeld auskommen müssen. Jetzt soll mit den Arbeiten gewartet werden, bis die in Aussicht stehenden rund 47000 Euro genehmigt sind.

Mit diesem Betrag, zusammen mit den gesammelten Spenden von knapp 9000 Euro und den 4000 Euro, über die der Ortrat verfügt, könnte der Burgplatz, der seit Jahren im Dornröschen-Schlaf liegt und zugewuchert ist, hergerichtet werden.

Grünfläche soll Treffpunkt werden

Geplant ist, die Grünfläche gegenüber der Kirche zu einem zentralen Treffpunkt zu machen. Wege und Versorgungseinrichtungen sollen entstehen, so dass dort große Dorffeste veranstaltet werden können.

Ob Maibaumaufstellen, die Eröffnung des Volksfestes oder der Weihnachtsmarkt – all das soll künftig nicht mehr auf der Straße An der Kirche, sondern auf dem Burgplatz stattfinden.

Auch ein Storchennest auf dem Platz ist im Gespräch und eine Webcam, die Bilder vom frisch geschlüpften Nachwuchs in den nahegelegenen Kindergarten übermittelt.

Außerdem träumt man von einer in Fragmenten angedeuteten Burg, die auf die Historie des Burgplatzes verweist, oder aber eine Stahltafel mit der Silhouette einer Burg, die des nachts beleuchtet wird. Und ein vor Jahren auf dem Gelände zugeschütteter alter Unterstandbunker aus dem Zweiten Weltkrieg könnte wieder freigelegt und begehbar gemacht werden.

Mittel sind begrenzt

Die Liste der Ideen für den Burgplatz ist lang und teilweise auch kostspielig. „Man darf nicht euphorisch sein, die Mittel im Fördertopf sind begrenzt“, sagt Ortsbürgermeister Gerhard Monitzkewitz (SPD). „Es kann sein, dass wir etwas kriegen, es kann aber auch nicht klappen.“

Deshalb hat der Ortsrat auch die Gründung eines Fördervereins ins Auge gefasst. Selbst darin im Vorstand aktiv werden, wollen dessen Mitglieder aber nicht. „Wir möchten da keine Verquickung“, begründet Monitzkewitz. Stattdessen wolle der Ortsrat den Verein unterstützen.

Freiwillige Helfer haben unterdessen bereits begonnen, das Gelände von den Überwucherungen zu befreien - weitere Arbeitseinsätze sollen folgen. „Man kann auch ohne viel Geld etwas machen“, betont der Ortsbürgermeister, der neben dem Entstehen des zentralen Dorfplatzes noch einen positiven Effekt ausgemacht hat: „Die Dorfgemeinschaft wächst zusammen.“

Von Mirja Polreich

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