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Ilsede Feuer: Ermittler gehen von Brandstiftung aus
Kreis Peine Ilsede Feuer: Ermittler gehen von Brandstiftung aus
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17:00 27.10.2015
Löscharbeiten: Bei dem Feuer in der Oberger Scheune, das am frühen Sonntagmorgen ausgebrochen war, geht die Polizei von Brandstiftung aus.
Löscharbeiten: Bei dem Feuer in der Oberger Scheune, das am frühen Sonntagmorgen ausgebrochen war, geht die Polizei von Brandstiftung aus. Quelle: Foto: Archiv
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Nachdem Brandermittler am Montagvormittag den Brandort an der Hauptstraße gegenüber des Gasthofes Radtke untersucht haben, geht die Polizei davon aus, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde. „Es gibt keine vernünftige andere Erklärung“, sagte der Leiter des Kriminal- und Ermittlungsdienstes der Peiner Polizei, Michael Sock, auf PAZ-Anfrage.

Zudem sucht die Polizei einen wichtigen Zeugen, der Hinweise zum Geschehen geben kann: „Gesucht wird ein 45- bis 50-jähriger Mann. Er war derjenige, der die Hauseigentümerin darauf aufmerksam gemacht hat, dass es brennt“, schildert Sock.

Das Feuer war am frühen Sonntagmorgen gegen 0.15 Uhr ausgebrochen. Die Feuerwehren Oberg, Gadenstedt, Groß Lafferde und Groß Ilsede sowie die Drehleiter-Einheit aus Peine bekämpften die Flammen. Gegen 2.30 Uhr war der Einsatz beendet. Ausgebrochen sein soll das Feuer laut Auskunft der Feuerwehr vermutlich in einem kleinen Anbau der Scheune.

Es gab keine Verletzten. Der Sachschaden wird auf etwa 50 000 bis 60 000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

mir