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Ilsede Einbrüche und Diebstähle: Haftstrafe für Ilseder
Kreis Peine Ilsede Einbrüche und Diebstähle: Haftstrafe für Ilseder
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00:20 14.06.2019
Das Amtsgericht in Peine: Hier wurde verhandelt. Quelle: Eckhard Bruns
Ilsede/Peine

Zwei Jahre und drei Monate Haftstrafe: So lautet das Urteil des Peiner Amtsgericht gegen einen 25-jährigen Ilseder. Der Angeklagte war mehrfach auffällig geworden, da er immer wieder gewerbsmäßig schwere und leichte Diebstähle, oft verbunden mit Einbrüchen in Firmen und Geschäften, begangen hat.

Sehr häufig waren diese Einbrüche erfolglos, so dass der Ilseder die Tatorte ohne oder nur mit geringer Beute verließ. Der dabei angerichtete Sachschaden war regelmäßig höher als seine Beute. Der 25-Jährige entwendete unter anderem Bargeld, Schmuck, Elektrogeräte und Zubehör. Selbst seinen Angehörigen stahl der Angeklagte wiederholt Wertgegenstände und Geld. Mit einer entwendeten EC-Karte hob er wiederholt und unberechtigt insgesamt 2500 Euro am Geldautomaten ab. „Ich musste vorhandene Schulden bezahlen“, begründete der Angeklagte seine Taten.

Erneute Festnahme im Dezember 2018

Ebenfalls schlug er die Seitenscheibe eines Pkw in Ilsede ein, um eine Handtasche mit Geld und Handy zu stehlen. Bei dieser Tat wurde der Angeklagte direkt von der Polizei gestellt. Dabei warf er die gestohlenen Gegenstände weg, die später der Besitzerin zurückgegeben werden konnten. Nach der polizeilichen Vernehmung setzte der 25-Jährige seine Einbruchsserie bis zur erneuten Festnahme im Dezember 2018 weiter fort. Seitdem sitzt er im Gefängnis Sehnde in Untersuchungshaft.

Der Angeklagte räumte vor Gericht nach Abstimmung mit seinem Verteidiger alle Tatvorwürfe ein. Somit konnte auf eine Vernehmung der geladenen Zeugen größtenteils verzichtet werden.

„Wissen nicht, warum er sich so verhält“

Bereits im Alter von zwölf Jahren begann der Angeklagte, sich nicht an bestehende Regeln zu halten. Immer wieder wurde er durch sein Verhalten auffällig, so dass er letztendlich von der Schule verwiesen wurde. Seine Eltern hatten inzwischen das Jugendamt eingeschaltet, um Hilfe für ihren Sohn zu bekommen – was aber nicht zum gewünschten Erfolg geführt habe. „Wir wissen nicht, warum er sich so verhält“, äußerte die Mutter vor Gericht.

Störung kaum erfolgreich zu behandeln

Der sachverständige Facharzt für Psychiatrie bestätigte eine Störung im Sozialverhalten des Angeklagten, die kaum erfolgreich zu behandeln sei. Regelüberschreitungen, Provokationen, Uneinsichtigkeiten und Schuldabweisungen seien unter anderem häufige Zeichen der Betroffenen. Kriminelles Verhalten könne oftmals eine Folge der Verhaltensstörungen sein.

In seinem Plädoyer beantragte der Staatsanwalt, unter Berücksichtigung des Geständnisses, eine Gesamtstrafe von zwei Jahren und drei Monaten für den Angeklagten. Der Verteidiger schloss sich dem Antrag an und wünschte eine zusätzliche Therapie für seinen Mandanten.

Nach kurzer Beratung mit den Schöffen verkündete der Richter das Urteil von zwei Jahren und drei Monaten unter Aufrechterhaltung des bestehenden Haftbefehls gegen den 25-Jährigen. Auf eine Revision wurde seitens der Verteidigung und Staatsanwaltschaft direkt verzichtet. „Sie können in Ihrem Leben etwas erreichen. Sie tun es leider bis jetzt nicht“, gab der Richter dem Verurteilten mit auf den Weg.

Von Eckhard Bruns

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