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Ilsede Ehemaliger Ilseder Gymnasiast ist bekannter Filmproduzent
Kreis Peine Ilsede Ehemaliger Ilseder Gymnasiast ist bekannter Filmproduzent
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20:00 26.04.2019
Filmproduzent Karsten Stöter berichtete über seinen Werdegang und zeigte seinen aktuellen Film. Quelle: Nicole Laskowski
Gross Ilsede

Zu einer ersten Veranstaltung hatten die Initiatoren eines Alumni-Netzwerkes für Absolventen des Gymnasiums Groß Ilsede am Donnerstagabend eingeladen. Die Idee dazu war schon vor einigen Jahren entstanden. Nun wagte man den Auftakt mit einem Kurzvortrag des ehemaligen Schülers und bekannten Filmproduzenten Karsten Stöter, der seinen aktuellen Film „Drei Tage in Quiberon“ zeigte.

115 Voranmeldungen

„Die Resonanz war sehr gut. Wir haben 115 Voranmeldungen für heute, und sicher werden einige auch noch spontan vorbeischauen. Wir sind ein paar Kollegen hier an der Schule und fänden es sehr gut, wenn man die Verbundenheit Ehemaliger zum Gymnasium stärken könnte. Zukunftsziel ist der Aufbau eines Netzwerkes“, erklärt Dr. Helge Meyer, Sprecher der Vorbereitungsgruppe.

Zum Empfang der Gäste hatten Schüler des elften Jahrgangs ein großes Büffet mit herzhaften und süßen Leckereien sowie kühlen Getränken aufgebaut. Passend zum Filmabend gab es sogar eine Popcornmaschine. Die Elftklässler verbanden das Angenehme mit dem Nützlichen – der Erlös des Abends fließt in die Kasse für die Abiparty.

Stöter berichtete über seinen Werdegang

Die offizielle Begrüßung übernahm Schulleiterin Elke Heinzel, die sich über die gut gefüllte Aula sehr freute. Dann berichtete Stöter kurz über seinen Werdegang. Er zeigte Bilder seines Elternhauses in Ölsburg und seines Jugendzimmers mit dem im Kunstunterricht bei Dieter Warzecha gemalten Porträt Che Guevaras.

Nach seinem Abitur im Jahr 1988 zog es ihn zunächst nach Hamburg und Sankt Petersburg zum Slawistik-Studium. „Das Interesse an der russischen Sprache hat sich auf einer Reise nach Moskau ergeben. Zudem hatte ich zwei Ziele: mich selbst verstehen und möglichst intensiv leben. Es wurde mir bald klar, dass ich dazu in Richtung Film oder Theater gehen wollte“, erinnert sich Stöter.

Seit 2005 selbstständig

So arbeitete er nach dem Abschluss des Studiums in Berlin bei einer Filmproduktion und machte sich 2005 mit einem Partner selbstständig mit der Firma „Rohfilm“. 2016 wagte er den Schritt in die alleinige Selbstständigkeit. Über die Jahre produzierte er zahlreiche Filme und bereiste dafür die ganze Welt. Sein bisher letztes Werk ist der Film „Drei Tage in Quiberon“. Die Idee dazu hatte er durch einen Bildband Robert Lebecks über Romy Schneider.

Im Anschluss an den kurzen Vortrag flimmerte dann besagter Film über die Leinwand der Aula. Nach dessen Ende gab es für die Besucher noch reichlich Gelegenheit, sich mit dem Produzenten auszutauschen. Eine Fortsetzung der Alumni-Treffen ist geplant. Viele weitere Ehemalige haben bereits Interesse bekundet, auch einmal über ihre Arbeit zu berichten.

Von Nicole Laskowski

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