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Ilsede Breite Straße bleibt Thema in Klein Ilsede
Kreis Peine Ilsede Breite Straße bleibt Thema in Klein Ilsede
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06:00 07.11.2018
Bilder Klein Ilsede Quelle: Antje Ehlers
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Klein Ilsede

Wichtiges Thema in Klein Ilsede ist auch nach dem Abschluss der umfangreichen Bauarbeiten die Ortsdurchfahrt Breite Straße (Bundesstraße 444). Bei der Bürgerversammlung wurden kürzlich insbesondere die Überschreitung der Geschwindigkeit und die Parksituation wurden angesprochen.

Verkehr hat zugenommen

Christian Gleicher, Leiter des Fachbereichs Straßenverkehr beim Landkreis Peine, informierte über die Verkehrsmessung an der Breiten Straße im September. Demnach hat sich der Verkehr im Vergleich zum Oktober 2012 um etwa 700 Fahrzeuge in der Woche erhöht. Die Straße wird von sehr vielen Lkw befahren. Die durchschnittliche Geschwindigkeit ging geringfügig zurück, ist aber mit 63 Kilometern pro Stunde in Richtung Peine und 57 in Richtung Ilsede immer noch zu hoch.

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Bürger wollen Geschwindigkeitskontrollen

Von den Anliegern wurden regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen gefordert. Der Antrag auf Teilnahme am Modellversuch „Tempo-30-Zonen auf Hauptverkehrsstraßen“ wurde von der zuständigen Landesbehörde abgelehnt. „Es handelt sich nicht um einen Unfallschwerpunkt“, lautet die Begründung.

Von den Bürgern wurde die Ampelschaltung thematisiert. Unter anderen wurde angeregt, die Grünphase für die Autofahrer aus dem Kuhlenweg etwas später zu schalten, damit die Fußgänger – darunter viele Schulkinder – die Breite Straße sicher überqueren können. Auch die Installation eines gelben Warnblinklichts wurde angeregt. Die Verwaltung wolle die Angelegenheit prüfen, berichtet Ortsbürgermeister Reinhard Burzig.

Parkende Fahrzeuge behindern Verkehr

An manchen Stellen behindern parkende Fahrzeuge den Verkehr, monierten Bürger. Gleicher machte deutlich, dass Halten und Parken überall dort erlaubt sei, wo es nicht ausdrücklich verboten ist.

Ilsedes Bürgermeister Otto-Heinz Fründt teilte mit, dass die Schlussrechnung für den Ausbau der Breiten Straße vorliege und die Bescheide für die Anlieger nun erstellt werden könnten. „Die Landesbehörde hat mündlich zugesagt, sich an den Kosten für die Schäden an Umleitungsstrecken zu beteiligen“, sagte er.

Fründt ging auch auf die Debatte um die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge ein, die eine Erhöhung der Grundsteuer zur Folge haben würde. Das wurde von den Bürgern überwiegend skeptisch gesehen.

Von Kerstin Wosnitza