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Ilsede Besorgnis über ölverschmiertes Windrad in Oberg
Kreis Peine Ilsede Besorgnis über ölverschmiertes Windrad in Oberg
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20:00 30.08.2018
Windräder bei Oberg: Eine ölverschmierte Windkraftanlage hatte zu Besorgnis geführt.
Windräder bei Oberg: Eine ölverschmierte Windkraftanlage hatte zu Besorgnis geführt. Quelle: Mirja Polreich
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Oberg

Ein ölverschmiertes Windrad unter dem Lebensmittel angebaut werden. Das hat ein besorgter Leser im Windpark Oberg entdeckt. Die PAZ fragte nach, was es damit auf sich hat.

Das betreffende Windrad gehört zur Firma Aeolos Oberg Windkraft Peine Süd. Verantwortlicher ist Gutsbesitzer und Landwirt Horst-Karl Guenther-Luebbers. Er erklärt: „Es hat dort, weil das Rad aus der ersten Generation der Windenergieanlagen herrührt, einen technischen Bruch eines Dichtungsventils im Generatorbereich gegeben, wodurch normales Getriebeöl ausgelaufen war.“ Die technische Havariestelle sei schon vor mehr als einem Jahr ordnungsgemäß repariert worden, sodass auch in der Anlage selbst keine Fehlerfunktionen vorlägen.

Bei der Anlage liegen keine Fehlerfunktionen vor.

„Eine geringe Menge des ausgetretenen Öls klebt aufgrund der technischen Zusammengehörigkeit mit einem integrierten Fettanteil unterhalb der montierten Gondel. Es sitzt in der Tat aufgrund der Vermengung mit den Stäuben der Ackerwirtschaft in einer schwarz aussehenden Fettkruste an den Flügeln und der Nabenunterseite“, erläutert der Oberger Gutsbesitzer weiter.

Ein flüssiger Ölverlust sei nicht gegeben, sodass keine Beeinträchtigung des Bodens unterhalb der Anlage vorliege. Zudem sollen die Blätter der Windenergieanlage sowie der untere Turmbereich gereinigt werden. Guenther-Luebbers betont: „Es besteht kein Grund zur umwelttechnischen Besorgnis.“

Von Mirja Polreich