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Hohenhameln Was ist zu tun, wenn im Klassenraum der Papierkorb brennt?
Kreis Peine Hohenhameln Was ist zu tun, wenn im Klassenraum der Papierkorb brennt?
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11:56 22.02.2019
Gern nahmen die Schüler im Feuerwehrauto Platz. Quelle: Feuerwehr
Clauen

Wie man im Ernstfall sicher den Klassenraum verlässt und wie viel Wasser und Werkzeug in ein Feuerwehrwehrauto passt, lernten Clauener Grundschüler im Rahmen der Brandschutzerziehung. Doch bevor es an den praktischen Teil ging, stand Theorie auf dem Stundenplan.

Schon viel Vorwissen

Gemeindebrandschutzerzieher Martin Westendorf zeigte zunächst im Klassenraum anschaulich und spielerisch auf, wie sich die Schüler im Falle eines Brandes zu verhalten haben – sowohl zu Hause als auch in der Schule. Das Wissensniveau in Bezug auf das Feuerwehrwesen sei sehr hoch, teilte der Brandschutzerzieher mit. Er hat auch eine Erklärung: „Das liegt an den zahlreichen Kinderfeuerwehr-Mitgliedern unter den Teilnehmern.“

„Klassenchef“ organisiert Evakuierung

Im Anschluss an die Theorie folgte auch gleich eine kleine Übung. Das Szenario: Der Papierkorb brennt und es ist kein Lehrer im Raum. Dies stellte für die 14 Kinder im Alter von acht und neun Jahren kein Problem dar. Jeden Tag wird ein anderes Kind zum „Klassenchef“ ernannt, der das Sagen hat. Die Schüler stellten sich unter Leitung des aktuellen „Klassenchefs“ am Ausgang des Klassenzimmers auf und verließen dann ruhig und gesittet das Gebäude in Richtung Schulhof, wo schon Kameraden der Clauener Wehr samt Feuerwehrfahrzeug auf sie warteten.

Von Atemschutzgerät bis Notfallrucksack

Am Clauener Löschgruppenfahrzeug begann dann der praktische Teil der Brandschutzerziehung. In Gruppen aufgeteilt, erfuhren die Schüler vieles über das Fahrzeug und die Tätigkeiten der Feuerwehr und konnten auch einmal selbst Platz auf dem Sitz des Gruppenführers oder Maschinisten nehmen. „Ich wusste gar nicht, dass da viel Werkzeug und Wasser in das Feuerwehrauto passt!“ staunte eines der Kinder. Egal ob Atemschutzgerät, Motorsäge oder Notfallrucksack: Den Jungen und Mädchen wurde alles gezeigt und erklärt.

Selbst Feuer löschen

Im Anschluss folgte eine praktische Übung unter der Leitung von Ehrenortsbrandmeister Dietmar Eckert, bei der die Teilnehmer mit Unterstützung durch die Kameraden einmal selbst ein „Feuer“ löschen und die Kommandos wie „Wasser marsch!“ geben durften.

Lehrerin Monika Pilarski und Ortsbrandmeister Andreas Bock bedankten sich bei den Kameraden der Clauener Wehr, ohne deren Einsatz solche Veranstaltungen nicht möglich wären.

Von Kerstin Wosnitza

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