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Hohenhameln Warum man brennendes Fett nicht mit Wasser löschen sollte
Kreis Peine Hohenhameln Warum man brennendes Fett nicht mit Wasser löschen sollte
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08:00 06.11.2018
Gern erklärten die Aktiven den Schülern die Ausrüstung. Quelle: Feuerwehr Hohenhameln
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Hohenhameln

An der Haupt- und Realschule stand für die Fünftklässler kürzlich das Thema Brandschutzerziehung auf dem Stundenplan. Zunächst traf sich der Brandschutzerzieher der Gemeinde Hohenhameln, Martin Westendorf, mit 48 Schülern und fünf Lehrern in der Aula, um den theoretischen Teil durchzuführen.

Feuerwehr brachte diverse Fahrzeuge mit

Dann ging es für den praktischen Teil hinaus auf das Außengelände der Schule. „Die Gemeindefeuerwehr rückte mit diversen Fahrzeugen an, die den Jungen und Mädchen von den Kameraden ausführlich vorgestellt wurden“, berichtet der Gemeindepressewart Sebastian Haupt über diesen besonderen Tag.

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Die Schüler durften auch diverse Geräte wie zum Beispiel den Hochdrucklüfter selbst ausprobieren. „Auf diese Weise möchten wir ihnen ein Gespür für die Feuerwehrarbeit vermitteln“, erklärt Haupt. Als besonderer Höhepunkt wurden die Reaktion eines Fettbrandes mit Wasser und eine Spraydosenexplosion simuliert, berichtet der Pressewart. Einige der Fünftklässler hätten sich dadurch sichtlich erschreckt, hat er beobachtet.

Gelungene Aktion

Bei Fettbränden kann es bei Löschversuchen mit Wasser zur Fettexplosion kommen. Fett kann sich im hoch erhitzten Zustand selbst entzünden. Brennendes Fett ist bereits bei seiner Entzündung deutlich heißer als siedendes Wasser. Zugegebenes Wasser verdampft schlagartig. Das wurde den Schülern anschaulich gezeigt.

„Der Besuch im Schulzentrum war aus unserer Sicht eine gelungene Aktion, und ich gehe davon aus, dass die Kinder jede Menge an Erfahrung mit nach Hause nehmen konnten“, sagt Haupt abschließend.

Von der Redaktion

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