Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Hohenhameln Ortsrat Stedum-Bekum stellt Forderungen zum Altholzschredder
Kreis Peine Hohenhameln Ortsrat Stedum-Bekum stellt Forderungen zum Altholzschredder
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:15 13.06.2019
Das Schreddern von Altholz ist laut und staubig. Der Ortsrat Stedum-Bekum möchte die Belastung möglichst gering halten. Quelle: Privat
Stedum-Bekum

Die Peiner Entsorgungsgesellschaft (PEG) möchte ihre Anlagen zur Altholzaufarbeitung und Abfalllagerung in Stedum-Bekum erweitern. Die Genehmigung erfolgt in einem öffentlichen Verfahren, die Unterlagen können eingesehen und Einwendungen gegebenenfalls erhoben werden. Die Ortsräte in Stedum-Bekum und Equord haben in ihren Sitzungen darüber gesprochen und stellen Forderungen.

Messergebnisse veröffentlichen

Der Ortsrat in Stedum-Bekum wurde um eine Stellungnahme gebeten. Der stellvertretende Ortsbürgermeister Sebastian Hebbelmann (SPD) hat folgende Forderungen formuliert: „Die Genehmigungsbehörde – also das staatliche Gewerbeaufsichtsamt Braunschweig – soll überprüfen, ob die Grenzwerte zum Immissionsschutz eingehalten werden. Das gilt insbesondere für die Geräusch- und Staubimmissionen. Die Messergebnisse sollen monatlich ermittelt und veröffentlicht werden.“

Betriebszeiten festlegen

Zudem sollen die Betriebszeiten der neuen und der alten Anlagen auf 6 bis 22 Uhr festgelegt werden. Nicht zuletzt wird die Verpflichtung eingefordert, dass die Bedüsungsanlage zur Staubbekämpfung sowohl beim Brechen als auch beim Verladen einzusetzen ist.

Der Antrag wurde von den Mitgliedern des Ortsrates Stedum-Bekum einstimmig angenommen. „Wir sind uns in diesen Fragen mit dem Ortsrat im benachbarten Equord einig und werden bei der finalen Beschlussfassung im Bau-Ausschuss der Gemeinde Hohenhameln gemeinsam auftreten“, sagt Hebbelmann.

Das ist geplant

Hintergrund: Auf dem Deponiegelände der PEG soll unter anderem eine mobile Schredder-Anlage für die Altholzaufbereitung aufgestellt werden. Zudem soll die Lagerkapazität für gefährliche Abfälle von 1400 auf 1538 Tonnen und die Kapazität für nicht gefährliche Abfälle von 7700 auf 10 635 Tonnen erhöht werden. Beginnen will man mit dem Betrieb der geänderten Anlage im November, sofern die Genehmigung rechtzeitig vorliegt.

Einwendungsfrist läuft

Einwendungen können noch bis zum Montag, 17. Juni, schriftlich (auch per E-Mail) bei den Auslegungsstellen erhoben werden. Nach Ablauf der Frist entscheidet die Genehmigungsbehörde nach Ermessen, ob es einen Erörterungstermin geben wird, bei dem relevante Einwendungen zur Sprache kommen. Sollte dies der Fall sein, so ist der Termin am Mittwoch, 21. August, ab 10 Uhr im Sitzungssaal des Hohenhamelner Rathauses. Findet der Termin nicht statt, wird dies gesondert öffentlich bekannt gemacht.

Von Kerstin Wosnitza

Gute Nachrichten für alle Verkehrsteilnehmer: Die Kreisstraße 34 zwischen Bierbergen und Stedum-Bekum wird nach abgeschlossenen Sanierungsarbeiten am kommenden Freitag wieder freigegeben.

12.06.2019

Das Gebäude der Equorder Kita ist noch relativ neu – doch das Außengelände ist in die Jahre gekommen. Das Kirchenkreisamt Peine wünscht sich daher eine Erneuerung – doch Geld ist bislang nur für einen der zwei Abschnitte vorhanden.

15.06.2019

Eine besondere Ehrung erhielt Ralf Lange, Vorsitzender des Reit- und Fahrvereins Hohenhameln, im Rahmen der Jahreshauptversammlung.

11.06.2019