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Hohenhameln Niedriger Wasserstand: Clauener ruft zum Handeln auf
Kreis Peine Hohenhameln Niedriger Wasserstand: Clauener ruft zum Handeln auf
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06:00 08.08.2019
Torsten Ruhland (l.) und Gerhard Bankes stehen an der Rutsche im Pfannteich-Bad: Im Hintergrund ist der beinahe ausgetrocknete Nichtschwimmer-Bereich zu sehen. Quelle: Dennis Nobbe
Hohenhameln

Die trockenen Sommer in diesem und vergangenem Jahr haben dafür gesorgt, dass im Hohenhamelner Freibad am Pfannteich der Wasserstand 80 Zentimeter niedriger als normal ist. Deshalb darf der Fünf-Meter-Sprungturm nicht mehr genutzt werden, die Rutsche führt nicht mehr ins Wasser, und der Nichtschwimmer-Bereich ist kaum mehr als eine große Pfütze. Torsten Ruhland aus Clauen möchte mit einer Unterschriftenaktion auf die Situation aufmerksam machen und hofft, dass die Verwaltung zur kommenden Saison Maßnahmen ergreift. Dies gestalte sich aber schwierig, wie Bürgermeister Lutz Erwig (SPD) erklärt.

Schon über 200 Unterschriften gesammelt

Ruhland ist regelmäßiger Besucher des Pfannteich-Bads. Ende Juli hängte er dort eine Liste aus, auf der er Unterschriften zur Verbesserung der Situation im Bad sammelt. „Nach den ersten beiden Tagen waren schon zwei Seiten voll, mittlerweile sind es über 200 Unterschriften“, sagt der Clauener. „Mir geht es darum, dass ein Augenmerk auf das Bad gelegt wird und vielleicht auch Wasser nachgefüllt wird.“

Nicht nur das fehlende Wasser, auch das in die Jahre gekommene und inzwischen abgesperrte Spielgerät auf dem Freibad-Gelände sei ein Problem, das angegangen werden müsse. Inzwischen liegen auch in Tankstellen und in Gaststätten in Hohenhameln Unterschriftenlisten aus. Diese möchte Ruhland nach Ende der Freibadsaison der Verwaltung übergeben.

Unzufrieden mit der Pfannteich-Situation ist auch Hohenhamelns ehemaliger Ortsbürgermeister Gerhard Bankes. „Der Rat der Gemeinde müsste sich dafür stark machen, dass das Wasser aufgefüllt wird“, meint er. „Zu den anderen Problemen kommt hinzu, dass der Einstieg ins Schwimmbecken für ältere Badegäste bei niedrigem Wasserstand sehr ungünstig ist. Vielleicht könnte die Feuerwehr bei künftigen Übungen ja Wasser in den Teich pumpen“, äußert er eine Idee.

Ausschuss stimmte gegen Befüllung

Die Problematik im Pfannteichbad ist Hohenhamelns Bürgermeister Lutz Erwig bekannt. Neu ist diese auch nicht: Bereits vor zwei Jahren ließ die Gemeinde für rund 10 000 Euro Wasser im Freibad nachfüllen, um dem damals niedrigen Pegel entgegenzuwirken. „Der Teich hat keinen eigenen Zulauf, wegen der Trockenheit ist der Stand jetzt wieder so niedrig. Nachhaltig war das Nachfüllen also nicht“, betont Erwig. Die Politik habe sich bereits mit dem Fall befasst, der Verwaltungsausschuss stimmte gegen ein weiteres Befüllen des Pfannteichs auf Kosten der Gemeinde.

Doch auch weitere Möglichkeiten, den Wasserstand anzuheben, seien überprüft worden. „Es gibt in dem Bereich kein Grundwasser, weshalb eine Bohrung keinen Sinn ergeben würde“, erklärt Erwig. Es gebe einen ungefähr 1,5 Kilometer entfernten Brunnen, der theoretisch angezapft werden könnte. „Dazu müsste eine entsprechend lange Leitung verlegt werden, was nicht nur aus Kostengründen unmöglich ist. Es ist auch unklar, ob die Methode überhaupt nachhaltig wäre.“

Die Gemeinde kümmere sich aber durchaus um das Pfannteich-Bad. „Zum Beispiel tauschen wir regelmäßig den Sand aus“, so der Bürgermeister. Die Rutsche, die derzeit nicht im Wasser steht, könne während der Saison allerdings nicht versetzt werden – und sollte der Wasserstand bis zur nächsten Saison durch Regenfälle wieder steigen, sei der Rutschen-Standort auch wieder richtig.

Von Dennis Nobbe

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