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Hohenhameln Generationenhilfe führt Musical auf
Kreis Peine Hohenhameln Generationenhilfe führt Musical auf
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06:00 01.11.2018
Der Chor der gesamten Darsteller hatte viele Udo-Jürgens-Lieder einstudiert. Quelle: Privat
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Hohenhameln

19 Mitglieder der Generationenhilfe Hohenhameln hatten unter der künstlerischen Leitung der Schauspielerin Elisabeth Möller im Rahmen eines Workshops an drei Tagen das einstündige Musical „Mit Udo in der Reha-Klinik“ erarbeitet und einstudiert. Am Sonntag wurde das Ergebnis präsentiert.

Dorfgemeinschaftshaus war voll besetzt

Die Zuschauer im voll besetzten Dorfgemeinschaftshaus Hohenhameln wurden gleich zu Beginn auf die fröhliche Aufführung des Musicals eingestimmt: „Wir begrüßen Sie zum Tag der offenen Tür in unserer Reha-Klinik Bad Hohalia!“ Nach der Vorstellung des Klinikpersonals nahmen die Patienten auf der Bühne im Wartezimmer Platz – alle in der Hoffnung, von ihren unterschiedlichsten Leiden geheilt zu werden.

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Möller versuchte, während der Aufführung als Klinik-Hausmeister „Udo“ Ordnung in das „ehrenwerte Haus“ zu bringen – allerdings mit wenig Erfolg. Die Reinigungskraft „Ludmilla“ brachte den Betrieb immer wieder durcheinander. Witzige Sketche der verschiedenen Patienten leiteten über zu Liedern von Udo Jürgens.

Der musikalische Leiter, Christian Müller, hatte an zwei zusätzlichen Abenden die Melodien und Texte der bekannten Songs mit dem Chor der gesamten Darsteller einstudiert. Die kraftvoll und gekonnt vorgetragenen Lieder animierten dann auch das Publikum zum Mitsingen, Klatschen und Schunkeln. Auch der Aufforderung der Sporttherapeutin zum Mitmachen kamen eifrige Zuschauer nach.

Ältester Akteur ist 100 Jahre alt

1526 Jahre Lebenserfahrung brachten die Akteure auf die Bühne, die Jüngste mit 46 Jahren und der Älteste mit stolzen 100 Jahren. Mit stehender Ovation zollten die Besucher den Schauspielern Respekt und Anerkennung für die großartige Leistung, und im Namen des „Hauses am Pfingstanger“ überreichten Schüler der Hauptschule Hohenhameln allen Akteuren als Dank eine Rose. Die Jugendlichen hatten dann beim anschließenden Kaffeetrinken alle Hände voll zu tun, denn sie hatten den Service übernommen.

Von der Redaktion