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Hohenhameln Mehrumer Junggesellen stellen ihren Verein im Radio vor
Kreis Peine Hohenhameln Mehrumer Junggesellen stellen ihren Verein im Radio vor
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07:00 28.10.2019
Im NDR-Studio (v.l.): Kevin Danewolf, Martina Gilica, Marcel Peters und Patrick Flohr. Quelle: NDR
Mehrum

Viel zu erzählen gab es in der Radiosendung „Plattenkiste“ bei NDR 1 Niedersachsen am Donnerstag: Zwischen 12 und 13 Uhr unterhielten sich Kevin Danewolf, Marcel Peters und Patrick Flohr von der Junggesellschaft (JG) Mehrum mit Moderatorin Martina Gilica über die Aufgaben und Aktionen des Vereins, der auf eine lange Tradition zurückblicken kann: Die JG wurde bereits 1844 gegründet.

Das ist eine Junggesellschaft

Was in unserer Region in fast allen Dörfern selbstverständlich ist, muss Hörern aus anderen Gebieten zunächst erklärt werden. Und so war in der Sendung Grundsätzliches zu erfahren, zum Beispiel was eine Junggesellschaft überhaupt ist – nämlich ein Zusammenschluss unverheirateter junger Männer ab 16 Jahren. Der Austritt erfolgt automatisch mit der Hochzeit.

Peters berichtete aus dem Vereinsleben, dass das Schützenfest ein wichtiges Ereignis im Jahresablauf ist, zu dem der Junggesellenkönig ausgeschossen wird. Dass Traditionen gepflegt werden, machten die jungen Männer mit einem vielleicht etwas ungewöhnlichen Musikwunsch deutlich – dem Niedersachsenlied.

Programm rund ums Jahr

Das Jahr beginnt bei der Junggesellschaft Mehrum mit dem „Orts-Wanderpokal-Schießen“. Da kommt das ganze Dorf für ein Wochenende zusammen, und es wird um einen Pokal geschossen, natürlich mit anschließender Siegerehrung. Eine weitere größere Aktion findet an Fasching statt. Die Junggesellen verkleiden sich, ziehen gemeinsam durch das Dorf und bitten an den Haustüren um Spenden in Form von Geld oder auch Lebensmitteln. Am Abend wird dann zusammen gegessen und das beste Kostüm des Tages prämiert.

Am ersten November-Wochenende wird mit dem eigenen Schützencorps ein Winter-Schützenfest veranstaltet. „Außerdem gehören Dorfwettbewerbe zum Programm“, erzählte Kevin Danewolf. Dabei kommen alle Generationen zusammen, und es wird in Einzel- sowie Teamspielen gegeneinander angetreten.

Familientradition

Patrick Flohr erzählte von der Tradition in seiner Familie: Schon Vater und Großvater waren Mitglieder in der Junggesellschaft. Ihm ist es wichtig, so eine Gemeinschaft im Dorf zu haben. „Man kennt sich, schließt Freundschaften und kommt raus. Bei uns ist es normal, in einem der örtlichen Vereine wie Junggesellschaft oder Feuerwehr zu sein“, sagte Danewolf. Er ist froh über diese Tradition und findet, dass man durch dieses langjährige Bestehen viel von den Älteren lernen und dies wiederum an die Jüngeren weitergeben kann.

Marcel Peters wohnt selber – wie viele andere Junggesellen auch – nicht mehr in Mehrum. Etliche verlassen aufgrund des Studiums oder der Arbeit das Dorf. „Aber bei den Terminen finden sich alle wieder zusammen“, versicherte er. Weitere Interessenten sind den jungen Männern sehr willkommen. Nähere Infos gibt es auf der Facebookseite www.facebook.com/JGMehrum.

Von Kerstin Wosnitza

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