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Hohenhameln Arbeitsgruppe soll sich um Zukunft des Hallenbades kümmern
Kreis Peine Hohenhameln Arbeitsgruppe soll sich um Zukunft des Hallenbades kümmern
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09:00 29.09.2019
Das Hallenbad in Mehrum. Quelle: Dennis Nobbe
Hohenhameln

Die Hohenhamelner Gemeindeverwaltung hat für Dienstag, 1. Oktober, zu einem ersten Treffen bezüglich der Zukunft des Hallenbades in Mehrum eingeladen. Mit dabei sein sollen die Fraktionsvorsitzenden der Parteien und Vertreter der drei Vereine, die das Bad nutzen. Darüber informierte Bürgermeister Lutz Erwig (SPD) in der Ratssitzung am Donnerstag.

CDU zog Antrag zurück

Damit kam die Verwaltung einem Antrag der CDU-Fraktion zuvor, in dem die Einrichtung einer entsprechenden Arbeitsgruppe vorgeschlagen wird. Angesichts der aktuellen Entwicklung zog der Fraktionsvorsitzende der CDU, Günter Strube, den Antrag zurück.

Zwar wurde darin ein deutlich größerer Personenkreis für die Mitarbeit vorgeschlagen, als für das erste Treffen eingeladen wurde. Aber Erwig wies darauf hin, dass man die Gruppe natürlich jederzeit erweitern könne. Er machte deutlich, dass durch die Annahme des Antrags Zeit kosten würde, weil die Angelegenheit dann noch den „offiziellen“ Weg durch die zuständigen Gremien nehmen müsste.

Viele Betroffene sollen mitarbeiten

Die CDU hatte vorgeschlagen, neben dem Bürgermeister, anderen Vertretern aus der Verwaltung, den Fraktionen und der Vereine sowie anderer Nutzergruppen auch einen Beschäftigten des Hallenbades, ein Mitglied des Fördervereins und Bürgervertreter zu berücksichtigen. „Wenn wir das Bad erhalten wollen, geht das nur gemeinsam“, begründete Strube den Antrag, der grundsätzlich von allen Rats-Parteien begrüßt wurde.

Eigenen Weg finden

Sie begründete den Antrag aus dem Resümee der Veranstaltung „Das Hallenbad MehrumIst ein weiter so tatsächlich die Antwort?“ des CDU-Gemeindeverbandes vom 19. August, die von vielen Seiten sehr gelobt wurde. An diesem Abend hatte als unabhängiger Referent der Gemeindedirektor Hartmut Steins aus dem Flecken Duingen im Landkreis Hildesheim vorgestellt, wie für das dortige Hallenbad ein zukunftsfähiges Konzept erstellt und umgesetzt wurde.

Dabei hatte sich herauskristallisiert, dass die dort genannten Beispiele und Wege sehr aufschlussreich waren, sich aber nicht direkt auf das Hallenbad Mehrum übertragen lassen. Vielmehr müsse ein eigener, individueller Lösungsweg gefunden werden. Dazu wurde bereits am Abend der Veranstaltung die Einrichtung einer Arbeitsgruppe angeregt. Dies soll nun umgesetzt werden.

Von Kerstin Wosnitza

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