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Hohenhameln Junge Klimaaktivistinnen zu Gast bei Kohlekraftwerkern
Kreis Peine Hohenhameln Junge Klimaaktivistinnen zu Gast bei Kohlekraftwerkern
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16:28 23.05.2019
Das Steinkohlekraftwerk Mehrum in Hohenhameln. Quelle: picture alliance / dpa
Mehrum

Unter dem Motto „Fridays for Future“ machen sich derzeit weltweit junge Menschen für den Klimaschutz stark. Auch in Peine hat diese Bewegung Unterstützer gefunden, darunter in vorderster Reihe Klara Upadeck und Marlene Vogelsang. Sie waren nun ins Kraftwerk Mehrum zu einem Austausch eingeladen.

Unterschiedliche Sichtweisen

Kraftwerksleiter Armin Fieber, Betriebsratsvorsitzender Rainer Berkowsky und drei weitere Mitarbeiter trafen sich mit den beiden Jugendlichen, um sich über die unterschiedlichen Sichtweisen auf die Probleme der Klima-Erwärmung und der sicheren Stromerzeugung auszutauschen.

„Wir haben uns insbesondere über die Forderungen unterhalten, Kohlekraftwerke abzuschalten. Unsere Bewegung möchte bis Ende 2019 ein Viertel der Kraftwerke vom Netz nehmen und bis 2030 komplett aussteigen“, erklärt Klara. Das habe man vorgetragen, und die Mädchen hätten sich durchaus Ernst genommen gefühlt. „Unsere Gesprächspartner haben ihre Sicht dargelegt“, sagt sie.

Versorgung muss gesichert sein

„Können die Forderungen vor dem Hintergrund der Versorgungssicherheit zu vertretbaren Kosten umgesetzt werden? Aus Sicht der Kraftwerksmannschaft sind das unterschätzte Kriterien bei der täglichen Auseinandersetzung mit dem Thema Energiewende“, hieß es von den Vertretern des Kraftwerks.

Konkrete Maßnahmen zur Vermeidung von CO2-Emissionen seien eng mit dem Ausbau von ökologischen Alternativen oder von Speichertechnologien zu verknüpfen. „Jedem muss klar sein, dass der Industriestandort Deutschland auch eine sichere Stromversorgung braucht, wenn kein Wind weht und die Sonne nicht scheint“, heißt es.

Atmosphäre war konstruktiv und respektvoll

Trotz der in der Sache zu erwartenden unterschiedlichen Standpunkte habe das Zusammentreffen in einer konstruktiven und respektvollen Atmosphäre stattgefunden, wie beide Seiten betonen. Man habe vereinbart, in Kontakt zu bleiben und den Dialog fortzusetzen.

Von Kerstin Wosnitza

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