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Hohenhameln Hohenhameln: Generationenhilfe Börderegion hat 500 Mitglieder
Kreis Peine Hohenhameln Hohenhameln: Generationenhilfe Börderegion hat 500 Mitglieder
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07:00 06.12.2019
Jutta Kantereit ist das 500. Mitglied der Generationenhilfe. Hier ist sie mit Michael Dombrowsky bei der Computerschulung zu sehen, die den Anstoß für ihre Mitgliedschaft gab. Quelle: Picasa
Hohenhameln

Schon lange verfolgt Jutta Kantereit aus Hohenhameln mit Interesse die Berichte über das interessante Programm der Generationenhilfe Börderegion mit Sitz Hohenhameln in der PAZ. Die Idee, dem Verein beizutreten, geht ihr schon länger durch den Kopf. Nun hat sie sich zu diesem Schritt entschlossen und damit hat der Verein eine Schallmauer durchbrochen: Sie ist das 500. Mitglied.

Verein ist erst sieben Jahre alt

Den Ausschlag für Kantereit gab die Ankündigung eines Computerkurses in der vereinseigenen Begegnungsstätte „Mittelpunkt“, an dem sie gern teilnehmen wollte. „Als ich mich zu dem Kurs angemeldet habe, wusste ich noch nicht, welche Überraschung auf mich zukommen würde“, berichtet die Hohenhamelnerin. In der Vorstandssitzung wurde sie jetzt als 500. Mitglied in den noch jungen Verein aufgenommen.

Dass dies auch noch exakt auf einen Geburtstag von „Hand in Hand“ fiel, war für die Mitglieder des Programmteams und des Vorstands zusätzlich noch etwas Besonderes. An diesem Tag wurde der Vereinsgründung vor genau sieben Jahren gedacht. 2012 hatten 73 Personen den Verein gegründet. Ziel war es, älteren oder kranken Personen zu helfen, so dass sie so lange wie möglich im gewohnten Umfeld wohnen bleiben können.

45 ehrenamtliche Helfer sind im Einsatz

„Vieles ist in den sieben Jahren bewegt und erreicht worden: Inzwischen sind 45 ehrenamtliche Frauen und Männer als Helfer im Einsatz und unterstützen gegen eine geringe Aufwandsentschädigung Mitglieder in der Häuslichkeit, begleiten sie zum Einkaufen oder zu Arzt- und Behördenbesuchen und entlasten pflegende Familienangehörige bei der Betreuung zuhause“, berichtet Gisela Grote, die für den Verein die Öffentlichkeitsarbeit macht.

Schnell sei klar geworden, dass zur Gesunderhaltung und zur Erhaltung der Lebensqualität im Alter mehr gehört, als die reine Versorgung, nämlich die Möglichkeit der sozialen Teilhabe. Daher hat der Verein im Jahr 2014 im Kernort Hohenhameln eine Begegnungsstätte eröffnet, die allen Bürgern offen steht, unabhängig von der Vereinszugehörigkeit.

Veranstaltungen werden gut angenommen

Mehr als 5000 Personen haben dort im vergangenen Jahr an Veranstaltungen teilgenommen. Jutta Kantereit betont: „Ich kann mich gut noch allein versorgen und fühle mich mit meinen 70 Jahren noch sehr fit, aber mit meinem Vereinsbeitrag will ich schon jetzt die tolle Arbeit des Vereins unterstützen“, sagt sie und kann sich auch gut vorstellen, selbst noch Hilfe anzubieten.

„Selbstverständlich haben wir das 500. Mitglied auch gebührend mit einem Blumenstrauß, sogar in den Vereinsfarben, begrüßt“, berichtet Günther Becker, der im Namen des Vorstands diese besondere Aufnahme vollzog. Er wünscht sich, dass viele mit dem gleichen Gedanken eintreten – den Verein zu unterstützen, wenn sie noch gesund sind, und nicht erst, wenn sie Hilfe benötigen. Der genossenschaftliche Gedanke, der dem Verein zugrunde liegt, sollte stärkere Beachtung finden, wünscht er sich.

Von Kerstin Wosnitza

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