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Hohenhameln Veränderungen bei Müllentsorgern: Gemeinderat will Vorgaben
Kreis Peine Hohenhameln Veränderungen bei Müllentsorgern: Gemeinderat will Vorgaben
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09:00 29.06.2019
Künstliche Mineralfasern werden gern zur Wärmedämmung eingesetzt. Aber die Entsorgung ist nicht unproblematisch. Quelle: Archiv
Hohenhameln

Immerhin 21 öffentliche Tagesordnungspunkte hatte der Hohenhamelner Gemeinderat am Donnerstagabend auf der Agenda. Dennoch war die Sitzung nach rund eineinhalb Stunden vorbei: Alle Beschlüsse wurden einstimmig oder deutlich mehrheitlich gefasst.

Unter anderem ging es um Stellungnahmen der Gemeinde zu Anträgen der Peiner Entsorgungsgesellschaft (PEG) und der Diba Entsorgungsgesellschaft. Beide von der Gemeinde vorgelegten Vorschläge wurden während der Ratssitzung ergänzt.

Brandschutzkonzept umsetzen

Die PEG möchte ihre Anlagen zur Altholzaufarbeitung und Abfalllagerung in Stedum-Bekum erweitern. Unter anderem soll eine mobile Schredder-Anlage für die Altholzaufbereitung aufgestellt werden. Die Gemeinde Hohenhameln erteilt ihr Einvernehmen unter dem Vorbehalt, dass die noch offenen Punkte und Empfehlungen aus dem übergeordneten Brandschutzkonzept von 2015 und die Empfehlungen aus der aktuellen brandschutztechnischen Stellungnahme vom Antragsteller umgesetzt werden.

Grenzwerte: Einhaltung überprüfen

Außerdem wird gefordert, dass nach der Inbetriebnahme der neuen Anlagen überprüft wird, dass die Grenzwerte – insbesondere bei der Geräusch- und Staubentwicklung – tatsächlich eingehalten werden. Die Ergebnisse sollen monatlich ermittelt und veröffentlicht werden und die Betriebszeiten für die neue Anlage mit der Genehmigung auch für die alte gelten. Zudem wird gefordert, die Bedüsungsanlage sowohl beim Brechen als auch beim Verladen verpflichtend einzusetzen und die Betriebsflächen täglich gereinigt werden, sofern mit der Anlage gearbeitet wird.

Wohin mit Löschwasser?

Die Diba Entsorgungsgesellschaft plant ebenfalls Erweiterungen. Unter anderem sollen in einer mobilen Anlage gesundheitsgefährdende künstliche Mineralfasern verpresst werden, damit sie auf Mülldeponien besser entsorgt werden können. Auch hier zeigt sich die Gemeinde grundsätzlich einverstanden, sofern überprüft wird, dass die Grenzwerte zum Immissionsschutz eingehalten werden, wenn die Anlage in Betrieb ist. Außerdem soll bei der Genehmigung nachgewiesen werden, dass im Falle eines Brandes die aus Sicht der zuständigen Feuerwehr maximal benötigte Löschwassermenge so abgeleitet, beziehungsweise aufgefangen wird, dass vom Löschwasser keine Gefahr ausgeht.

Im Zuge der Sitzung wurde der Ratsvorsitzende Jürgen Könnecker (SPD) für seine 20-jährige ehrenamtliche Ratstätigkeit geehrt.

Von Kerstin Wosnitza

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