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Hohenhameln Hohenhameln: Senioren machen Verbesserungsvorschläge für ÖPNV
Kreis Peine Hohenhameln Hohenhameln: Senioren machen Verbesserungsvorschläge für ÖPNV
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20:26 30.09.2019
Fahrkartenkauf am Automaten: Da viele Senioren mit der Nutzung elektronische Geräte nicht vertraut sind, sollte es Alternativen geben. Quelle: dpa
Hohenhameln

Welche Buslinien fahren wo und wie oft durch die Gemeinde Hohenhameln – und reichen diese Anbindungen aus? Fragen wie diese greift der Nahverkehrsplan auf, den der Regionalverband Großraum Braunschweig (RGB) entwickelt. Der Entwurf des Plans für 2020 liegt vor und wurde den Kommunen zur Stellungnahme übergeben – auch der Gemeinde Hohenhameln.

AK Senioren hat sich mit Thema befasst

Insbesondere der Arbeitskreis Senioren (AK) der Gemeinde hat sich intensiv mit dem Entwurf befasst und die Ergebnisse zusammengetragen. AK-Sprecher Uwe Semper (SPD) stellte diese im Gemeinderat vor. Sie decken sich in vielen Punkten mit der Stellungnahme der Gemeinde.

Grundsätzlich müsse demnach dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) aus umweltpolitischen Gründen mehr Bedeutung als bisher beigemessen werden. Kurze Taktzeiten, bedarfsorientierte Fahrpläne und Verlässlichkeit in der Fahrzeit sowie verständliche und gut lesbare Fahrpläne seien Bausteine auf dem Weg, die Nutzung des ÖPNV zu verbessern.

Hohenhameln hat Besonderheit

„Die Gemeinde Hohenhameln liegt am Westrand des Verbandsgebiets und damit verkehrsmäßig in den Einflussgebieten von Hannover und Hildesheim. Es müssen Vereinbarungen getroffen werden, die eine effiziente Nutzung der jeweiligen öffentlichen Verkehrsmittel aus den Nachbarbereichen möglich machen“, betonte Semper. Wichtig sei zum Beispiel die Erreichbarkeit des Bahnhofs in Algermissen mit Anbindung an die S-Bahn Hildesheim-Hannover.

Der AK regt an, das Linienangebot in der Gemeinde Hohenhameln zu ergänzen und flexibler zu machen. Denkbar seien Alternativen wie Rufbus, Sammeltaxi oder Bürgerbus. „Dem AK scheint insbesondere das Modell Rufbus interessant, bei dem Fahrzeug und Fahrpersonal vom Verkehrsunternehmen gestellt werden und die Buchung individuell erfolgt“, erklärt Semper.

Kommunikation und Marketing verbessern

Dringend notwendig ist nach Ansicht des AK eine Verbesserung der Kommunikation und des Marketings. „Eine telefonisch erreichbare Zentrale mit qualifizierten Mitarbeitern und die Entwicklung einer App zu mobilen Nutzung wären gute Schritte“, sagte Semper. Aber da gerade ältere Menschen gegenwärtig nicht unbedingt mit der Nutzung elektronischer Geräte vertraut seien, müsse auch die Entwicklung einer Kommunikationsstrategie in Papierform geprüft werden.

Ziel müsse es weiterhin sein, ein preiswertes, kundenfreundliches Tarifsystem zu entwickeln –zum Beispiel die Möglichkeit, mit nur einem Fahrschein durch mehrere Tarifgebiete fahren zu können.

Von Kerstin Wosnitza

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