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Hohenhameln Neues Gewerbegebiet in Hohenhameln: Die Flächen sind gekauft
Kreis Peine Hohenhameln Neues Gewerbegebiet in Hohenhameln: Die Flächen sind gekauft
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09:41 08.10.2019
Auf dieser Fläche im Osten von Hohenhameln soll das neue Gewerbegebiet entstehen. Es wird sich nahtlos an das bereits bestehende anschließen. Quelle: Thomas Freiberg
Hohenhameln

Das Gewerbegebiet an der Bundesstraße 494 am östlichen Ortsausgang von Hohenhameln soll erweitert werden. Die entsprechenden Grundstückskäufe sind nun abgeschlossen. Darüber hat Bürgermeister Lutz Erwig (SPD) kürzlich den Gemeinderat informiert.

„Nicht störendes Gewerbe“

Die Gemeinde hat eine Fläche von etwas mehr als 40 000 Quadratmetern gekauft, auf der sich laut Erwig „nicht störendes Gewerbe“ ansiedeln kann. Denkbar seien zum Beispiel Handels- oder Handwerksbetriebe oder auch solche aus dem Gastronomie-Bereich. Ausgeschlossen sei allerdings der Lebensmittel-Einzelhandel, denn in Bezug auf Supermärkte ist in Hohenhameln der Bedarf gedeckt.

Zur Erschließung des Gewerbegebiets, das sich nahtlos an das bereits bestehende anschließen soll, wird die Ziegeleistraße in einem Bogen bis zur Bundesstraße weitergeführt. Die neuen Flächen werden zu beiden Seiten dieser neuen Trasse liegen. „Ob man dann noch eine oder vielleicht auch zwei Stichstraßen braucht, entscheidet sich nach der Grundstücksgröße der künftigen Betriebe“, sagt Erwig.

Preis steht noch nicht fest

Anders als bei Wohngrundstücken, die vor der Vermarktung vermessen werden und wo die Größe beim Kauf feststeht, können Interessenten für Gewerbeflächen Wünsche äußern. In einem gewissen Rahmen sind maßgeschneiderte Lösungen mit anforderungsgerechten Zuschnitten möglich. Deshalb könne derzeit auch noch nicht gesagt werden, wie viele Einzelgrundstücke entstehen werden und wie viele Betriebe sich ansiedeln können. Auch zum Grundstückspreis könne er derzeit noch nichts sagen, so der Bürgermeister.

Im Zuge des Anschlusses der neuen Straße an die B 494 ist eine Kreuzungslösung angestrebt, in die auch die Straße Ackerrain einbezogen werden soll. Der Ackerrain trifft von Süden her auf die Bundesstraße und erschließt ein Wohngebiet. Die Anwohner fordern schon lange eine Verbesserung der aktuellen Situation. Diese zeichnet sich nun ab. In der Vergangenheit gab es immer wieder Beschwerden, dass sich Kraftfahrer nicht an das Tempolimit von 70 Stundenkilometern halten.

Ampel oder Kreisel?

„Ob es eine Ampelkreuzung wird oder aber ein Kreisel, muss noch geprüft und beschlossen werden. Ein Kreisel hat viele Vorteile. Zum Beispiel stoppt er nicht den fließenden Verkehr, wie es bei einer Ampel der Fall ist. Zudem würde er dabei helfen, das Tempo auf der Bundesstraße zu drosseln, wie es von Bürgern immer wieder gefordert wird. „Allerdings ist ein Kreisel die deutlich teurere Alternative“, macht Erwig deutlich. Verwaltung und Ortsrat favorisieren dennoch diese Lösung, entscheiden muss aber letztlich der Gemeinderat.

Es gibt bereits Interessenten

Die Planungen zur Realisierung des Gewerbegebiets sind angelaufen. Der Flächennutzungsplan wurde bereits geändert, nun muss ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Die Erschließung soll im kommenden Jahr erfolgen, so dass Ende 2020 oder Anfang 2021 mit der Vermarktung begonnen werden kann. Es gibt laut Erwig bereits Anfragen von Interessenten.

Von Kerstin Wosnitza

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