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Hohenhameln Doppelter Einsatz für Feuerwehr
Kreis Peine Hohenhameln Doppelter Einsatz für Feuerwehr
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00:19 26.12.2018
Vier Verletzte forderte dieser Unfall auf der B 494 bei Hohenhameln.
Vier Verletzte forderte dieser Unfall auf der B 494 bei Hohenhameln. Quelle: Freiwillige Feuerwehr
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Hohehameln/Wendeburg

Gleich zwei Einsätze beschäftigten die Feuerwehren aus Hohenhameln und Clauen am Samstagnachmittag. Dabei ereignete sich ein Unfall in Hohenhameln direkt vor den Augen der Feuerwehrleute. Während sich das Hohenhamelner Tanklöschfahrzeug zur Absicherung einer Ölspur am Ortsausgang nach Stedum befand, missachtete eine Audi-Fahrerin, die aus dem Neubaugebiet an der B 494 kam, die Vorfahrt einer Skoda-Fahrerin aus Peine. Dadurch kam es zu einem Zusammenstoß. „Die Hohenhamelner Kameraden aus dem Tanklöschfahrzeug setzten einen Notruf über Funk ab und alle anderen Fahrzeuge eilten zur Unfallstelle, um diese abzusichern und Hilfe zu leisten“, teilte Sebastian Haupt, Pressewart für die Feuerwehren der Gemeinde Hohenhameln, mit.

Bei dem Verkehrsunfall wurden vier Personen leicht verletzt, darunter zwei Kinder (neun und elf Jahre alt), und vorsorglich ins Klinikum Peine gebracht. „Glück im Unglück hatten die Kinder und die 19-Jährige Unfallverursacherin. Sie konnten nach einer kurzen Untersuchung unverletzt aus dem Klinikum entlassen werden“, informierte die Polizei. Während des Einsatzes war die Bundesstraße einseitig in Fahrtrichtung Peine gesperrt.

Zuvor waren die Ortswehren aus Hohenhameln und Clauen zu einer Ölspur gerufen worden, die sich über die Bundesstraße von Clauen bis durch Hohenhameln hindurch zog. Über die Leitstelle wurde eine Fachfirma zur Beseitigung der Gefahr angefordert.

Zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn wurde die Feuerwehr Wendeburg in den frühen Morgenstunden des Samstag gerufen. Der Fahrer eines von zwei am Unfall beteiligten Fahrzeugen sei in seinem Auto auf dem Abschnitt zwischen der Raststätte Zweidorfer Holz und der Anschlussstelle Peine-Ost eingeklemmt, hieß es in der Erstmeldung der Feuerwehr.

Später stellte sich heraus, dass sich die Unfallstelle aus Fahrtrichtung Braunschweig kommend vor der Raststätte befand. Die Feuerwehr aus Watenbüttel und der Rüstzug der Berufsfeuerwehr Braunschweig mussten nachalarmiert werden und befreiten den schwer verletzten Fahrer aus seinem Fahrzeug. Die Wendeburger Einsatzkräfte die Unfallstelle leuchteten die Unfallstelle aus.

Von Antje Ehlers