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Hohenhameln Equord: Dachstuhl stand in Flammen
Kreis Peine Hohenhameln Equord: Dachstuhl stand in Flammen
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14:49 25.08.2019
Direkt vor dem Haus mit dem brennenden Dachstuhl wurde die Drehleiter positioniert. Quelle: Kerstin Wosnitza
Equord

Feueralarm in Equord: Um 15.11 Uhr wurden die Feuerwehren Equord und Mehrum zu einem Brand an einem Einfamilienhaus an der Neißer Straße gerufen.

Dicker Rauch

Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, trat an der zur Straßenseite gelegenen Dachfläche dicker Rauch unter den Dachziegeln hervor. „Einsatzleiter Sören Wünsche erkannte sofort, dass der Brand größere Ausmaße hatte, und hat weitere Kräfte nachalarmiert“, berichtet der Pressewart der Hohenhamelner Gemeindefeuerwehren, Sebastian Haupt.

Drehleiter nachalarmiert

Daraufhin sind die Feuerwehr Hohenhameln, die Örtliche Einsatzleitung der Gemeinde Hohenhameln und aus Peine die Drehleitergruppe und der Einsatzleitwagen ausgerückt. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte in der relativ engen Siedlung damit beschäftigt, den Brand zu löschen.

Schon vor deren Eintreffen ließ Einsatzleiter Sören Wünsche mehrere Trupps unter Atemschutz von innen gegen den Schwelbrand vorgehen. Direkt vor dem Haus wurde dann die Drehleiter positioniert, von der aus es möglich war, den Brand auch von außen zu löschen.

Dachziegel entfernt

Dazu wurden zunächst die Dachziegel entfernt, um an den Brandherd heranzukommen. Zur Sicherheit der Atemschutzgeräteträger wurde der Innenangriff vorerst eingestellt und die Brandbekämpfung nur von außen durchgeführt. „Durch die Luftzufuhr entwickelten sich Flammen, die hoch aus dem Dach schlugen“, berichtet Haupt.

Totalschaden des Gebäudes verhindert

„Es ist sehr schnell deutlich geworden, dass nicht mehr viel gefehlt hätte, bis der gesamte Dachstuhl ein Raub der Flammen geworden wäre“, sagt der Feuerwehr-Sprecher. Dank des schnellen Einsatzes der Drehleiter habe man einen Totalschaden des Hauses verhindern können. Dennoch entstand durch das Feuer und das Löschwasser ein erheblicher Sachschaden. Das Gebäude ist derzeit nicht bewohnbar. Menschen wurden aber zum Glück nicht verletzt. Die Hausbewohner konnten bei Familienangehörigen unterkommen.

Eine knappe Stunde dauerte es, bis das Feuer gelöscht war. Anschließend wurde mit einer Wärmebildkamera noch nach möglichen versteckten Glutnestern gesucht, um auszuschließen, dass erneut Feuer ausbricht. „Gegen 17.30 Uhr wurden nach und nach viele Einheiten aus dem Einsatz gelöst. Die Kameraden aus Equord blieben noch einige Stunden zur Brandwache vor Ort“, sagt Haupt abschließend.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an, der Brandort wurde durch die Spezialisierte Tatortaufnahme aus Salzgitter beschlagnahmt.

Rund 60 Feuerwehrleute gingen von innen und außen gegen das Feuer vor.

Der Dachstuhlbrand war am Samstag nicht der einzige Einsatz der Hohenhamelner Feuerwehren: Es gab Brandstiftungen am Schulzentrum und auf dem ehemaligen Steinbach-Gelände, außerdem brannte ein Holzstapel und der „Blitzer“ an der B 494.

Von Kerstin Wosnitza

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