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Hohenhameln Großbrand: Feuerwehr klagt über rücksichtslose Gaffer
Kreis Peine Hohenhameln Großbrand: Feuerwehr klagt über rücksichtslose Gaffer
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18:27 25.02.2019
Die Feuerwehr hatte einen Bauzaun aufgestellt und mit Planen verhängt, um Gaffern den Blick auf die Einsatzstelle zu verwehren. Quelle: Antje Ehlers
Stedum-Bekum/Clauen

Schon am Sonntag kritisierte der Sprecher der Gemeinde-Feuerwehren Sebastian Haupt, dass zahlreiche Autofahrer die Vollsperrung der Bundesstraße 494 am Samstag im Zusammenhang mit den Löscharbeiten ignoriert hätten. Auf ihrer Facebook-Seite greifen die Kameraden aus Clauen das Thema ebenfalls auf.

Hintergrund:
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Die Bundesstraße sei zur Sicherheit der Einsatzkräfte gesperrt worden. „Die Absperrungen wurden weiträumig aufgestellt und Rundfunkdurchsagen geschaltet. Auch auf den Navis wurde es angezeigt. Dennoch versuchten viele Kraftfahrer, die Einsatzstelle zu durchfahren. Einige waren sehr uneinsichtig und meinten, sie können das einfach so“, heißt es in einer Mitteilung im Internet.

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Gaffer gefährden andere Autofahrer

Als während der Nachlöscharbeiten am Sonntag der Bereich wieder frei befahrbar war, traten dann Gaffer in Erscheinung. Mehrmals hätten die Einsatzkräfte beobachtet, dass von normaler Geschwindigkeit abrupt heftig abgebremst worden sei, um einen Blick auf die Einsatzstelle zu erhaschen. „Diese Gaffer haben sich und andere gefährdet“, heißt es. Es sei den Einsatzkräften nichts anderes übrig geblieben, als einen Bauzaun auf zu stellen und diesen mit Planen abzudecken, um einen Sichtschutz herzustellen.

Polizei über Gaffer-Vorfall nicht informiert

Das Problem mit Gaffenden habe sich jedoch aus Sicht der Polizei nicht dargestellt. „An die Beamten wurde meines Wissens nichts herangetragen“, sagte Polizeisprecher Mathias Pintak gegenüber der PAZ.

Helfer unterstützen Einsatzkräfte

Doch die Clauener Wehr hat auch Positives zu berichten: „Danke an die zahlreichen Helfer, die unsere Kräfte mit Kaffee, Schnittchen und Getränken neben unserer Verpflegung zusätzlich und unentgeltlich freiwillig versorgt haben!“

Von Kerstin Wosnitza

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