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Hohenhameln Gefährliche Körperverletzung: 35-Jähriger verurteilt
Kreis Peine Hohenhameln Gefährliche Körperverletzung: 35-Jähriger verurteilt
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17:39 29.11.2019
Hier wurde verhandelt: Das Amtsgericht in Peine. Quelle: Archiv
Hämelerwald

Ein Jahr Freiheitsstrafe, die auf drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wird, sowie 500 Euro Geldstrafe wegen gefährlicher Körperverletzung: So lautet das Urteil vor dem Amtsgericht Peine gegen einen 35-Jährigen aus Hämelerwald. Der Angeklagte soll im April einen 26-Jährigen zwischen Hämelerwald und Vöhrum durch harte Schläge und Tritte verletzt haben.

Das Opfer erlitt Schürfwunden an Kopf und Körper sowie Verletzungen am Gebiss. Die Verlobte des Angeklagten, die ebenfalls vor Ort war, soll eingeschritten sein und den 35-Jährigen davon abgehalten haben, dem Opfer weitere Verletzungen zuzufügen.

Angeklagter räumte Tat ein

Vor Gericht erklärte der Verteidiger, dass sein Mandant die Tat weitgehend einräume. Das Opfer wohnt ebenfalls in Hämelerwald und soll eine Beziehung mit der 14-jährigen Tochter der Verlobten des Angeklagten geführt haben – gegen den Willen der Mutter. Zu den Einzelheiten des Tatablaufs konnte oder wollte der Angeklagte keine weiteren Angaben machen. Sein Verteidiger erklärte: „Mein Mandant möchte sich beim Opfer entschuldigen und für die Tat einstehen.“

Die als Zeugin geladene Verlobte machte von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch. Der Geschädigte schilderte den Tatablauf aus seiner Sicht: „Ich saß auf einem Steintisch und las ein Buch. Der Angeklagte stieg aus seinem Auto und griff mich sofort an, zog mich an den Füßen vom Tisch. Er trat gegen meinen Körper und zweimal gegen den Kopf.“

Nachdem der Angeklagte mit seiner Verlobten weggefahren war, habe der Verletzte seinen Vater und die Polizei angerufen. Im Bundeszentralregister des Angeklagten stehen bereits 25 Einträge, unter anderem wegen Erschleichen von Leistungen, Fahren ohne Führerschein, Unterschlagung und Besitz von Drogen.

Richter folgte Forderung der Staatsanwaltschaft

Für die Staatsanwältin stand die Tat aufgrund des Geständnisses sowie der glaubwürdigen Schilderung des Zeugen unstreitig fest. „Es liegt eine gefährliche Körperverletzung mit lebensgefährlicher Misshandlung vor. Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert“, sagte sie ihrem Plädoyer. Sie forderte ein Jahr Freiheitsstrafe, die auf drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt werden, sowie eine Geldstrafe von 500 Euro. Der Richter folgte in seinem Urteil der Forderung der Staatsanwaltschaft. Die 500 Euro muss der Angeklagte zugunsten der Opferhilfe bezahlen.

Von Eckhard Bruns

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