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Hohenhameln Hilfe nach Großbrand in Hohenhameln: „Gemeinde unterstützt nach Kräften“
Kreis Peine Hohenhameln Hilfe nach Großbrand in Hohenhameln: „Gemeinde unterstützt nach Kräften“
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07:21 26.02.2019
Beim Großbrand in Stedum-Bekum verlor eine neunköpfige Familie ihr gesamtes Hab und Gut. Quelle: Antje Ehlers
Stedum-Bekum

Die neunköpfige Familie, die von dem Großbrand betroffen war, hat alles verloren. Zum Glück konnten alle das Gebäude rechtzeitig verlassen, doch sie besitzen nur noch das, was sie am Körper trugen. Wie geht es nun weiter? Die PAZ hat bei der Gemeinde und beim Landkreis nachgefragt.

Gemeinde muss Obdachlosigkeit abwenden

„Die Gemeinde ist rechtlich nur für die Abwendung von Obdachlosigkeit zuständig. Doch selbstverständlich fühlen wir uns für die Familie verantwortlich und unterstützen sie als freiwillige Leistung, wo wir können. Das gilt übrigens auch für die Feuerwehr, den Ortsbürgermeister und viele weitere Menschen“, betont der Allgemeine Bürgermeistervertreter Frank Meißner.

Die Gemeinde Hohenhameln hilft den obdachlos gewordenen Brandopfern, betont Bürgermeister-Vertreter Frank Meißner. Quelle: Archiv

Sofort um Wohnraum gekümmert

Am Samstag sei zunächst noch nicht klar gewesen, wo die große Familie unterkommen kann. „Wir haben uns sofort um Wohnraum gekümmert. Es steht derzeit eine potenzielle Unterkunft für Flüchtlinge leer, die schon weitestgehend hergerichtet war. Wir mussten nur noch zusätzliche Betten aufstellen. Letztlich hat sich aber eine private Möglichkeit ergeben“, so Meißner. Ob diese Lösung längerfristig trägt, stehe noch nicht fest.

Sollte sich durch die Tragödie bei der Familie eine Bedürftigkeit ergeben, sieht die Sozialgesetzgebung Regelungen vor. Dafür ist aber nicht die Gemeinde Hohenhameln, sondern der Landkreis zuständig, wie Kreis-Sprecher Laaß bestätigt.

Von Kerstin Wosnitza

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