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Hohenhameln „Notbetrieb“ im Entsorgungszentrum: Fahrzeugwaage bei A+B ausgefallen
Kreis Peine Hohenhameln „Notbetrieb“ im Entsorgungszentrum: Fahrzeugwaage bei A+B ausgefallen
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16:09 21.08.2019
Ein Blick auf den Eingangsbereich des Abfall-Entsorgungszentrums in Stedum-Bekum: Ein Lkw steht auf der Ausgangswaage. Die Eingangswaage (rechts hinter dem Häuschen) funktioniert derzeit nicht. Quelle: Dennis Nobbe
Stedum-Bekum

Wegen eines technischen Defekts ist die Eingangswaage im Abfall-Entsorgungszentrum an der Hildesheimer Straße in Stedum-Bekum ausgefallen. Daher kann es momentan zu Verzögerungen und längeren Wartezeiten beim Wiegen der Fahrzeuge kommen.

„Wir haben das mutmaßlich ausgefallene Teil der Waage bereits einer Fachfirma gemeldet“, sagt Mike Maczollek vom Abfallwirtschafts- und Beschäftigungsbetrieb Landkreis Peine (A+B). Voraussichtlich am Freitag soll die Reparatur erfolgen. „Wir hoffen, dass der normale Betrieb dann wieder aufgenommen werden kann“, so Maczollek.

Nur Ausgangswaage funktioniert derzeit

Das Abfall-Entsorgungszentrum hat zwei Fahrzeugwaagen: Eine für den Ein- und eine für den Ausgang. Die Eingangswaage ist derzeit nicht in Betrieb, weswegen auch die ankommenden Transporter die Ausgangswaage nutzen müssen. „Das wurde EDV-technisch entsprechend umgestellt“, erklärt Maczollek. Dieser „Notbetrieb“ könne jedoch zu organisatorischen Problemen und Verzögerungen führen.

Es sei zudem durchaus möglich, dass die Waage nicht sofort nach der Reparatur wieder einsatzbereit ist: „Es muss geprüft werden, ob sie noch einmal geeicht werden muss. Über jedes Wiegen wird Buch geführt, und das muss schließlich juristisch sauber sein“, betont Maczollek.

Müllwagen werden in Mehrum gewogen

Damit kein Chaos am Entsorgungszentrum entsteht, lässt A+B die Lastwagen der Hausmüll-Abfuhr beim Biogenen Zentrum Peine an der Straße Ackerköpfe in Mehrum wiegen, das seit 1997 Auftragnehmer des Landkreises ist. „Wir haben hier eine Waage, die für bis zu 60 Tonnen und 18 Meter lange Fahrzeuge geeignet ist“, erklärt Geschäftsführer Stefan Grüne. Normalerweise werden hier nur Biomüll-Anlieferungen des Landkreises und von Privatpersonen gewogen. „Dass wir hier gerade auch Fahrzeuge von A+B haben, ist eine große Ausnahme“, sagt Grüne.

Da bei A+B in Stedum-Bekum derzeit nur eine von zwei Fahrzeugwaagen funktioniert, werden Müllwagen des Landkreises derzeit beim Biogenen Zentrum in Mehrum gewogen.

Je nach Müllabholung sind pro Tag vier bis fünf Abfall-Transporter des Landkreises unterwegs, zum Teil fahren sie mehrere Touren und transportieren bei jeder im Schnitt fünf bis sieben Tonnen Hausmüll. Das Wiegen verläuft derzeit etwas umständlich: Damit ermittelt werden kann, wie viel Gewicht ein Lkw transportiert, muss er einmal mit und einmal ohne Ladung gewogen werden. Da der Hausmüll nicht im Biogenen Zentrum abgeladen wird, müssen die Lastwagen zuerst beladen zur Waage in Mehrum fahren, den Müll anschließend im rund fünf Kilometer entfernten Stedum-Bekum abladen und dann zum zweiten Wiegen wieder nach Mehrum zurück.

„Wie in einem Ameisenhaufen“

Beim Abfall-Entsorgungszentrum in Stedum-Bekum herrscht auch ohne das Wiegen der Müllwagen des Landkreises reger Betrieb. A+B-Mitarbeiter Frank Felke schildert: „Allein an einem normalen Samstagmorgen kommen ungefähr 120 bis 140 Privatpersonen, um ihren Müll abzuliefern. Da geht es hier zeitweise zu wie in einem Ameisenhaufen.“ Noch schwieriger ist die Abfertigung natürlich, wenn nur eine von zwei Fahrzeugwaagen funktioniert. Maczollek bittet Privatpersonen daher, mit der Anlieferung größerer Abfallmengen nach Möglichkeit bis zur kommenden Woche zu warten, wenn beide Waagen hoffentlich wieder in Betrieb sind. Kostenpflichtige Anlieferungen von Privatpersonen müssen ab 60 Kilogramm abgewogen werden.

Von Dennis Nobbe

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