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Hohenhameln Dorfladen-Projekt: Interesse auch aus Nachbar-Orten
Kreis Peine Hohenhameln Dorfladen-Projekt: Interesse auch aus Nachbar-Orten
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12:00 18.08.2018
So wie hier in Otersen könnte es auch einmal im zukünftigen Dorfladen in Bierbergen aussehen. Quelle: Archiv
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Bierbergen

So ging die Fahrt der Kirchengemeinden Bierbergen, Adenstedt und Soßmar nach Otersen zwischen Verden und Walsrode, um sich den dortigen Dorfladen anzuschauen. In Otersen ist auch der Vorsitzende des Dorfladennetzwerks, wie sich der Bundesverband der Dorfläden nennt, zu Hause. Günter Lühning stand für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Eine weitere Aktion war die Beteiligung am Kinderfreienprogramm der Gemeinde Hohenhameln. „Wir haben eine Mal-Aktion zum Thema ,Wie stellst du dir einen Dorfladen von innen und außen vor?’ durchgeführt“, sagt Sprengel. Es seien tolle Bilder entstanden – so toll, dass überlegt wird, ob man sie weiterverwenden kann.

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Favorisiert wird Gebäude an Thingstraße

Zudem gab es im Frühjahr ein Dorfladen-Café, einen Info-Stand bei der Feier zum Dorfjubiläum und im April eine Bürgerversammlung zum Thema der möglichen Standorte (PAZ berichtete). Favorisiert wird die alte Post und Schmiede an der Thingstraße.

Auch hinter den Kulissen passiere eine Menge, berichtet Sprengel. So hat der Lenkungsausschuss der ILEK-Börderegion, zu der die Gemeinden Hohenhameln, Algermissen und die Stadt Sehnde gehören, den Dorfladen als sogenanntes Leitprojekt eingestuft. Das hat den Vorteil, dass man auf regionalplanerische Unterstützung und auch auf mehr Förderung als üblich hoffen kann.

Froh sei man über die Zeichnung weiterer Gesellschafter-Anteile auch aus Nachbarorten wie Soßmar und Adenstedt, auch aus Oedlum sei schon Interesse signalisiert worden. Insgesamt seien bislang Anteile von mehr als 21 000 Euro gezeichnet worden. „Das ist schon gut, aber es ist durchaus noch Luft nach oben“, macht Sprengel deutlich.

Für Oktober ist die erste Gesellschafterversammlung geplant. „Dann wird unter anderem über Details zur Standortfrage und über die Ergebnisse der Untersuchungen informiert“, erklärt Sprengel.

Von Kerstin Wosnitza