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Hohenhameln Dorfladen-Initiative gründet einen „wirtschaftlichen Verein“
Kreis Peine Hohenhameln Dorfladen-Initiative gründet einen „wirtschaftlichen Verein“
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07:00 22.05.2019
Bei der Versammlung am Freitagabend wurde der wirtschaftliche Verein Dorfladen Bierbergen gegründet. Quelle: privat
Bierbergen

Eine wichtige Veränderung gibt es von der Dorfladen-Initiative Bierbergen zu berichten: Aus der bisherigen haftungsbeschränkten Unternehmergesellschaft (UG) wurde ein wirtschaftlicher Verein mit dem Namen „Dorfladen Bierbergen“. Das wurde bei der Gesellschafterversammlung am Freitagabend beschlossen, und auch die Vereinsgründung ist an diesem Abend erfolgt.

Sehr gute Resonanz

Sehr zufrieden waren die Initiatoren mit der Resonanz auf die Einladung zur Versammlung: Von den insgesamt 76 bisherigen stillen Gesellschaftern waren 31 persönlich anwesend, weitere 23 hatten Vollmachten ausgestellt.

„Der Hintergrund für die Vereinsgründung verbirgt sich im Kleingedruckten für die Fördermittel: Bei einer UG muss es einen persönlichen Hafter geben, der über zwölf Jahre mit seinem Vermögen dafür einsteht, dass bei einem Scheitern die Fördergelder zurückgezahlt werden – und zwar in voller Höhe, egal wie lange das Projekt gelaufen ist. Dazu ist natürlich niemand bereit“, erklärt Almuth Sprengel, die für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

75 000 Euro Fördergeld

Damit war die bisherige Organisationsform obsolet, denn ohne Förderung kann das Dorfladenprojekt nicht realisiert werden. Immerhin geht es um rund 75 000 Euro. Doch von solchen Hindernissen lassen sich die Initiatoren nicht ermutigen. Sie informierten sich umfassend und stießen auf die Möglichkeit zur Gründung eines wirtschaftlichen Vereins als Alternative zur UG, die sie bei der Versammlung vorstellten und die auf breite Zustimmung stieß: Sie wurde einstimmig angenommen. Nun muss nur noch mit dem Vereinsvermögen gehaftet werden.

Grundgedanke bleibt erhalten

„Wir konnten die bisherigen Beschlüsse der UG weitgehend in die Satzung des Vereins überführen, so dass der Grundgedanke erhalten bleibt. So wurden aus den stillen Gesellschaftern Vereinsmitglieder, der Gesellschafterrat ist nun der Vorstand. Die Vereinsmitglieder können ihre gezeichneten Anteile (Minimum 200 Euro) als Mitgliedsbeitrag nutzen, regelmäßige Beiträge werden nicht erhoben. Im Falle des Scheiterns des Projekts haftet jeder maximal mit seinem Beitrag.

Zuspruch und Anerkennung

„Natürlich steht es jedem frei, sich unter den geänderten Bedingungen nicht weiter zu beteiligen. Doch von den 31 Anwesenden hat das niemand getan. Im Gegenteil: Wir haben sehr viel Zuspruch und Anerkennung für unsere Arbeit, die gute Vorbereitung und die transparente Präsentation bekommen“, freut sich Sprengel. Die Sache sei auch überraschend schnell erledigt gewesen: Für 19.30 Uhr war eingeladen, um 21 Uhr war alles geregelt – einschließlich der umfassenden Information über das neue Modell und dessen Notwendigkeit sowie der Vereinsgründung.

Von Kerstin Wosnitza

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