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Hohenhameln „Landwirt des Jahres 2019“: Bierberger nominiert
Kreis Peine Hohenhameln „Landwirt des Jahres 2019“: Bierberger nominiert
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13:43 01.10.2019
Lutz Philipp Decker an seiner Biogasanlage. Quelle: Timo Jaworr
Bierbergen

Bei der Galaveranstaltung „Nacht der Landwirtschaft“ kürt die Fachmedien-Marke „Agrarheute“ am Mittwoch, 16. Oktober, in Berlin den „Landwirt des Jahres 2019“. Lutz Philipp Decker (41) aus Bierbergen gehört zu den 33 Finalisten aus dem deutschsprachigen Raum, die sich für die höchste Auszeichnung in der Landwirtschaft qualifiziert haben. Nominiert ist er in der Einzelkategorie „Manager“. Das Juroren-Team hat ihn jetzt auf seinem Hof besucht.

Vom Hof Decker aus Bierbergen kommen Zuckerrüben, Getreide und Milch. Selbstverständlich ist das nicht, denn der Standort am Rande der Hildesheimer Börde ist eigentlich untypisch für Milchviehhaltung: Es gibt viel Acker und wenig Grünland. Doch schon früh hat sich Decker für den Ausbau der Milchviehhaltung entschieden. Heute stehen 265 Kühe plus Jungvieh in einem luftigen und lichtdurchfluteten Laufstall.

Biogas-Sparte auf 3060 Kilowatt ausgebaut

Auf seinen Feldern versucht Decker den Pflug so wenig wie möglich einzusetzen und baut Zwischenfrüchte an, um das Bodenleben zu fördern. Um den Ackerbau zu veredeln, hat die Familie Decker in den vergangenen Jahren die Biogas-Sparte auf 3060 Kilowatt elektrische Leistung ausgebaut. Das verwertbaren Pflanzen für die Biogasanlage liefern Berufskollegen. „Ich will die Marge im Ackerbau auch für meine Kollegen erhalten und nicht die Pachtpreise in der Region anheben“, sagt Decker.

Qualifiziert hat er sich in der Kategorie „Manager“ für den Ceres Award – der höchsten Auszeichnung in der Landwirtschaft. Vergeben wird diese von „Agrarheute“. Beworben hatte sich der Bierberger unter anderem, um der Öffentlichkeit die positiven Aspekte der Agrar-Branche aufzuzeigen. Neben dem Gesamtsieger, dem Landwirt des Jahres, werden Sieger in elf Einzelkategorien ausgezeichnet. „Über 240 Bewerbungen sind dieses Jahr für den Ceres Award eingegangen – neuer Rekord“, so Dr. Uwe Steffin, Chefredakteur von „Agrarheute“.

Elf Juroren-Teams besuchten die Finalisten

Elf Juroren-Teams haben während der vergangenen Monate die Finalisten auf ihren Höfen in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz besucht. Zusammengesetzt sind die Teams immer aus je einem „Agrarheute“-Fachredakteur, einem Verbands-Repräsentanten und einem Vertreter des jeweiligen Kategorie-Sponsors.

Entscheidend für den Sieg sind nicht Höchstleistungen auf dem Feld oder im Stall, sondern beste wirtschaftliche Ergebnisse bei gleichzeitiger Berücksichtigung bäuerlicher Unternehmertugenden wie Mut, Ideenreichtum und Verantwortungsbewusstsein für Mensch, Tier und Natur. Als Preisgeld erhält der Gesamtsieger neben 10 000 Euro Preisgeld einen eintägigen Social-Media-Workshop im Wert von 1500 Euro. Hauptsponsor Deutz-Fahr stiftet zudem 50 Einsatzstunden mit einem Schlepper aus der aktuellen Serie. Die Sieger der Einzelkategorien erhalten jeweils ein Preisgeld von 1000 Euro.

Von Dennis Nobbe

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