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Hohenhameln Tag der offenen Tür auf der Deponie in Stedum
Kreis Peine Hohenhameln Tag der offenen Tür auf der Deponie in Stedum
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20:00 18.05.2019
Einige Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, den mit 96 Metern über dem Meeresspiegel höchsten Punkt auf dem Deponiegelände zu erklimmen. Quelle: Antje Ehlers
Stedum

Was passiert mit dem Müll, nachdem die Müllabfuhr die Tonne abgeholt hat? Warum ist Mülltrennung wichtig, aber auch oft schwierig? Wie viel Müll wurde auf der alten Deponie eingelagert? Ist wirklich alles Müll, was weggeworfen wird? Diese und viele Fragen mehr wurden während des Tags der offenen Tür auf dem Gelände des Abfallentsorgungszentrums in Hohenhameln-Stedum beantwortet. Zahlreiche Mitarbeiter standen dafür zu Verfügung.

Mehr als 200 Besucher zeigten Interesse

Mehr als 200 Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über die Betriebsabläufe zu informieren und an Themenführungen teilzunehmen. Auch die Fahrzeuge des Logistikparks standen zur Besichtigung bereit. Teilnehmer an Projekten der Berufsbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft (BBg) stellten ihre Arbeiten vor und boten sie zum Kauf an. Dort waren unter anderem günstig aufbereitete, voll funktionsfähige Computer, reparierte Fahrräder und Kinderspielzeug zu erwerben, auch hatten die Projektteilnehmer einige Möbel aus alten Paletten angefertigt und ausgestellt.

Zwei Themenführungen über das Gelände

Zunächst begrüssten der Kreisrat für Bauen, Christian Mews, und Vorstand Olaf Eckhardt die Besucher, bevor diese sich auf den Führungen ein Bild vom Alltag auf einer Deponie machen konnten. Die Tour „Stoffströme und Recycling“ führte die interessierten Besucher über den Wertstoffhof und die Müllumschlaghalle und die Altholzrecyclinganlage. Hier wurde ihnen verdeutlicht, nach welchen Kriterien der Müll dort angenommen und sortiert wird und welchen weiteren Weg er nimmt. Manch einer staunte, wie viel (oder wenig) ein Kubikmeter letztendlich ist, nach dessen Maß teilweise abgerechnet wird. Große Metallobjekte standen dafür zur Veranschaulichung bereit.

Die zweite Tour „Deponie Stedum“ , begleitet durch den Ingenieur für Abfallwirtschaft, Detlef Oehler, brachte den Teilnehmern die Geschichte der Deponie, die 1982 in Betrieb genommen wurde, näher. Sie erfuhren, dass man sich auf dem höchsten Punkt auf dem Deponiegelände auf 96 Metern über dem Meeresspiegel befindet, und dass „die Deponieberge zwar friedlich aussehen, dies mitnichten aber sind.“ So befindet sich diese Altdeponie in der Stilllegungsphase, die noch mehrere Jahre andauern wird, wusste er zu berichten.

Übrigens: Um die Abläufe auf dem Wertstoffhof zu optimieren, laufen derzeit Planungen, diesen an anderer Stelle auf dem Gelände anzusiedeln und privaten und gewerblichen Verkehr zu trennen.

Von Antje Ehlers

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