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Hohenhameln CDU lud zum politischen Braunkohlessen
Kreis Peine Hohenhameln CDU lud zum politischen Braunkohlessen
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15:31 29.11.2018
50 Teilnehmer kamen zum Braunkohlesse des CDU-Gemeindeverbandes Hohenhameln. Als Gast war unter anderem Jörg Hillmer (stehend) mit dabei. Quelle: Foto: CDU
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Hohenhameln

Nicht nur das Sättigungsgefühl, sondern vor allem die Zubereitung des dargebotenen Edel-Gemüses sorgte für zufriedene Gesichter. Die Würze machte die offene Diskussion mit dem Ehrengast dieses Abends aus: Jörg Hillmer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU im Niedersächsischen Landtag.

Jörg Hillmer berichtete aus dem Landtag

Hillmer referierte zunächst über aktuelle Debatten und Entscheidungen im Parlament. Er erläutert beispielhaft, dass diese insbesondere dem ländlichen Raum wie der Gemeinde Hohenhameln, zugute kommen könnten. In vielen Fällen bedürfe es dabei der Antrags-Initiative der Kommunen, wie etwa bei der Erstattung von Kindergarten-Kosten. Das gelte auch für das neu aufgelegte Programm zur Sportstättenförderung und -sanierung.

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Hillmer und Plett beantworteten Fragen der Teilnehmer

Im Anschluss hatten die Teilnehmer Gelegenheit, Fragen und Sorgen zu thematisieren und mit Hillmer als auch Christoph Plett, dem CDU-Landtagsabgeordneten des Wahlkreises Peine, zu diskutieren. Unter anderem die Diskussion um die Ausweisung des einstmals als Kulturwald angelegten Hämelerwald als FFH-Schutzgebiet (Flora-Fauna-Habitat) fand dabei Raum.

Die Forst-Interessentengemeinschaften als Anteilseigner und ausgewiesene Kenner, Bewirtschafter und Schützer dieser Waldflächen sähen sich weitreichenden Reglementierungen ausgesetzt. Diese würden vor Anliegern wie dem Waldkindergarten, vor allem aber den Erholungssuchenden, nicht Halt machen, so die CDU-Mitglieder.

Bildung war ein weiterer Schwerpunkt bei der Diskussion. Auch wenn der Ansatz des „Schreibens nach Gehör“ in Niedersachsens Grundschulen der Vergangenheit angehören sollte, habe sich dies nicht in den Einrichtungen herumgesprochen oder durchgesetzt, hieß es.

Hillmer und Plett standen geduldig zur Verfügung, bis alle Fragen beantwortet oder als Initiativen für den Landtag aufgenommen werden konnten.

Von Dennis Nobbe

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