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Edemissen Mobiles Internet: Funklöcher im Kreis Peine sollen geschlossen werden
Kreis Peine Edemissen Mobiles Internet: Funklöcher im Kreis Peine sollen geschlossen werden
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09:30 08.02.2020
Vodafone möchte im Kreis Peine Mobilfunkantennen wie diese mit LTE-Technik ausstatten sowie ganz neue errichten. Quelle: Archiv
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Edemissen

Die mobile Breitband-Technologie im Kreis Peine soll weiter ausgebaut werden. Dafür hat der Anbieter Vodafone eine LTE-Station in Edemissen in Betrieb genommen und gleichzeitig mit dem weiteren LTE-Ausbauprogramm für den Landkreis begonnen.

Schnelles Internet für unterwegs – also etwa auf Smartphones und Tablets – möchte Vodafone im kompletten Landkreis ermöglichen. Damit sollen die sogenannten Weißen Flecken verschwinden –als diese bezeichnet man Gebiete ohne LTE-Versorgung. Einen Schritt in diese Richtung soll die Inbetriebnahme der LTE-Station in Edemissen darstellen. Drei weitere LTE-Bauvorhaben sind in diesem Jahr im Landkreis geplant. Dabei möchte Vodafone komplett neue Mobilfunk-Stationen bauen, zum ersten Mal LTE-Technik an bestehenden Mobilfunk-Standorten installieren und zusätzliche Antennen an vorhandenen LTE-Standorten anbringen.

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Neue Standorte sollen noch ermittelt werden

Die Umsetzung der Pläne soll dazu dienen, LTE-Funklöcher zu schließen sowie mehr Kapazität und höhere Surf-Geschwindigkeiten in das Mobilfunk-Netz zu bringen. Im nächsten Schritt sollen die genauen Standorte – Gemeinden und Adressen – vor Ort noch ermittelt und dann die konkreten Bauvorhaben realisiert werden. Ziel ist es, auch beim mobilen Datennetz LTE eine möglichst flächendeckende Versorgung sicherzustellen.

LTE (Long Term Evolution) bezeichnet den Mobilfunkstandard der vierten Generation. 30 Mobilfunk-Standorte unterhält Vodafone bislang im Kreis Peine. Doch noch gebe es viel zu tun, Weiße Flecken gebe es insbesondere noch beim Mobilfunkempfang innerhalb von Gebäuden und bei der LTE-Versorgung.

Glasfaser-Netz wird ebenfalls ausgebaut

Auch der Ausbau des Glasfaser-Netzes für das schnelle Internet daheim läuft im Kreis Peine auf vollen Touren. Spätestens zum Jahresende wollen hier verschiedene Anbieter alle Weißen Flecken von der Karte getilgt haben: Dann sollen alle Haushalte die Möglichkeit haben, sich einen Glasfaseranschluss legen zu lassen. Im Peiner Stadtgebiet sowie in den Gemeinden Ilsede und Hohenhameln gibt es schon jetzt keine Weißen Flecken mehr – als solche bezeichnet man derzeit Gebiete, in denen die maximale verfügbare Datengeschwindigkeit bei 30 Megabit pro Sekunde (MBit/s) liegt. Die Definition ändert sich jedoch mit fortschreitender Technik.

Von Dennis Nobbe

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