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Edemissen Kinder lernten Rettungshunde des DRK kennen
Kreis Peine Edemissen Kinder lernten Rettungshunde des DRK kennen
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06:00 16.10.2018
Sebastian Köppens erklärte die Einsatzkleidung von seinem Hund "Hope". Sogar Licht hat dieser an seiner Weste. Quelle: grit storz
Eickenrode

Am letzten Tag der Herbstferien erlebten sieben Kinder noch einmal etwas ganz Besonderes: Das Ferienprogramm der Gemeindejugendpflege Edemissen hatte in Zusammenarbeit mit dem Jugendrotkreuz Peine zu einem Informationsnachmittag mit der Rettungshundestaffel Peine eingeladen.

Kinder lernten Rettungshunde und deren Arbeit kennen

In einem Wäldchen bei Eickenrode lernten die Kinder nicht nur die Hunde kennen, sondern erfuhren viel über deren Ausbildung, Training und Arbeit. Auch das Einsatzfahrzeug des DRK wurde erklärt und schließlich erkundet. Sebastian Köppens, Leiter der Rettungshundestaffel des DRK, hatte gemeinsam mit seinen Kollegen verschiedener befreundeter Rettungshundestaffeln einiges für die Kinder vorbereitet.

Ausbildung für die Hunde dauert vier Jahre

So erklärte er etwa, dass die Hunde in einer etwa vier Jahre dauernden Ausbildung trainiert werden, Vermisste zu finden. „Wir spielen also Verstecken für Große, wenn wir mit unseren Hunden an jedem Wochenende trainieren“, erklärte Köppens den begeisterten Kindern. Die Hunderasse sei dabei egal: Jeder mittelgroße sozial verträgliche Hund könne zum „Flächensuchhund“ ausgebildet werden.

Nach einem Kennenlernen von Hunderentner „Oskar“, einem Rettungshund im Ruhestand, und vielen Fragen ging es dann los. Die Kinderaugen leuchteten, als Köppens erklärte, dass sich nun einige Kinder verstecken dürften und die anderen samt Hund sie suchen würden. Schnell waren die ersten beiden „Verstecker“ gefunden. Erst als diese schon weit weg waren, durfte Köppens Hund „Hope“ aus dem Einsatzwagen. Sein Herrchen zeigte die „Einsatzkleidung“ des Hundes, erklärte den Ablauf – und los ging’s.

Jedes Kind durfte „Verstecker“ und „Sucher“ sein

Während des knapp dreistündigen Programms durfte natürlich jedes Kind sowohl einmal „Verstecker“ als auch begleitender „Sucher“ sein. In rasantem Tempo durchkämmten die Kids mit ihren betreuenden Hundeführern und verschiedenen Hunden den Wald und nahmen so am Training teil.

Auch Hundeführer müssen fit sein

Etwa elf Stunden in der Woche und jedes Wochenende werden die Hunde für etwaige Einsätze trainiert. Auch die Hundeführer müssen körperlich fit sein. So ist etwa während der Prüfung ein drei Hektar großes Waldstück in 20 Minuten zu durchsuchen, erklärte Köppens. Die Rettungshundestaffel könne dann auch niedersachsenweit eingesetzt werden.

Für die sieben Kinder reichte erst einmal der Wald bei Eickenrode. Glücklich und begeistert, aber doch auch durchaus geschafft, fuhren sie nach diesem sportlichen Nachmittag wieder nach Hause.

Von Grit Storz

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