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Edemissen Oldtimerpflügen: So gut schnitt ein Teilnehmer aus Oedesse ab
Kreis Peine Edemissen Oldtimerpflügen: So gut schnitt ein Teilnehmer aus Oedesse ab
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10:00 11.10.2019
Karl-Heinz Randt beim Pflügen in Sachsen. Gut zu erkennen ist der Bewuchs auf dem Feld, der es den Aktiven nicht leicht gemacht hat. Quelle: privat
Oedesse

Ungebrochen ist die Leidenschaft von Karl-Heinz Randt aus Oedesse für das Oldtimer-Pflügen. Vor Kurzem hat er am länderoffenen Leistungsvergleich in Sachsen in der Nähe von Leipzig teilgenommen. Der Wettbewerb ist so etwas wie der Bundesausscheid dieser Kategorie. 23 Starter aus neun Bundesländern haben sich beteiligt. Randt schaffte es immerhin auf den 4. Platz.

Früh um vier ging es los

Ein ganzes Wochenende verbrachte Randt dort. Am Freitag ging es schon morgens früh um 4 Uhr los, gegen 7.15 Uhr ist er am Veranstaltungsgelände eingetroffen. „Ein Bekannter hat mich und meinen Traktor, einen Deutz D 30 S von 1962, samt Hydraulik-Beetpflug hingebracht“, sagt er. Oft fährt er aber auch „auf Achse“ – also mit dem betagten Trecker direkt auf der Straße – zu den Wettbewerben. Die Strecke bis nach Leipzig wäre so aber nicht zu bewältigen gewesen.

Schwierige Bedingungen

Von 8 bis 15 Uhr gab es die Möglichkeit zum Probepflügen. Anschließend wurden die Beete für den eigentlichen Wettbewerb am Folgetag ausgelost. Für Randt und sein Gerät war der Boden nicht ideal: „Seit vielen Jahren war nur gegrubbert und nicht gepflügt worden. Es gab viele Steine und viel Bewuchs – das waren schon schwierige Bedingungen. Ich bin froh, dass alles heil geblieben ist.“

Mit dem Zollstock auf dem Feld

Sorgfalt und Genauigkeit sind wichtig – und Zollstock oder Maßband wichtige Requisiten. Doch bei aller Präzision muss man auch die Zeit im Auge behalten: Nach zweieinhalb Stunden sollte die Parzelle komplett gepflügt sein.

Randt bekam von den Wertungsrichtern 71,25 von 100 möglichen Punkten. Damit lag er nur 1,5 Punkte hinter dem Drittplatzierten. „Da fragt man sich natürlich schon, wo man Punkte liegen gelassen hat und was man hätte besser machen können“, sagt er, zumal der Abstand zu den hinter ihm Platzierten dann sehr deutlich gewesen sei.

Dem Wettbewerb angegliedert war eine Tagung, bei der ein reger Austausch mit Gleichgesinnten möglich war, den Randt sehr genossen hat.

Von Kerstin Wosnitza

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