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Edemissen Generationenhilfe Edemissen bietet Schulung für Helfer an
Kreis Peine Edemissen Generationenhilfe Edemissen bietet Schulung für Helfer an
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10:00 29.10.2019
Eine ältere Frau schaut aus dem Fenster: Die Generationenhilfe will auch der Einsamkeit entgegen wirken. Quelle: picture alliance / dpa
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Abbensen

Viele ältere Menschen möchten trotz gesundheitlicher Einschränkungen in der gewohnten Umgebung bleiben. Dies möglich zu machen, hat sich die Generationenhilfe Jung und Alt für Bürger aus Edemissen zum Ziel gemacht. Doch dazu brauchen die engagierten Ehrenamtlichen weitere Unterstützung. Um mögliche Helfer gut vorbereitet einsetzen zu können, wird eine Schulung angeboten.

Entlastung für Angehörige

„Wir haben unseren Sitz zwar in Abbensen, aber wir unterstützen Senioren und auch Kinder in der gesamten Gemeinde Edemissen bei ihren Alltagsaktivitäten. Dadurch entlasten unsere ehrenamtlichen Helferinnen zudem die pflegenden Angehörigen, denen wir Freiraum für persönliche Termine schaffen“, erklärt die Vorsitzende der Generationenhilfe, Angelika Dettmers. Es werden unter anderem Begleitdienste zu Ärzten, Einkäufen und Spaziergängen angeboten. Auch Gespräche bei den Hilfesuchenden zu Hause seien wichtig, um der Einsamkeit entgegen zu wirken. Zurzeit gibt es etwa 15 Helfer, fast alle davon wurden in Seminaren ausgebildet.

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Nächste Schulung ist 2020

Die nächste Schulung künftiger Helfer soll im kommenden Jahr stattfinden. Sie umfasst inklusive eines Erste-Hilfe-Kurses 30 Stunden, findet einmal wöchentlich statt und soll am Dienstag, 3. März, um 18 Uhr beginnen. Für Helfer der Generationenhilfe Jung und Alt ist das Seminar, das in Zusammenarbeit mit dem DRK Kreisverband Peine stattfindet, kostenlos. Offen ist es auch für andere Interessierte, für die aber eine Teilnehmergebühr erhoben wird.

Alzheimer und Demenz

Das Seminar ist Voraussetzung für diejenigen, die als Helfer für das „Angebot zur Unterstützung im Alltag“ (früher: niedrigschwelliges Betreuungsangebot) eingesetzt werden möchten. Geleitet wird es von der examinierten Pflegefachkraft und Pflegeberaterin Petra Karger. Ein Thema, das behandelt wird, ist die Betreuung und Pflege eines verwirrten Menschen und damit einhergehend Fragen zu den Themen Alzheimer und Demenz. Es geht aber auch um Krankheitsbilder wie Schlaganfall oder Parkinson und vieles mehr.

„Anderen zu helfen, verbessert nicht nur deren Wohlbefinden, sondern auch das eigene und stärkt zudem die eigene psychische Gesundheit. Das höre ich immer wieder, und auch von Experten und Studien gibt entsprechende Aussagen“, sagt Dettmers.

Anmeldungen sind bis zum 19. November möglich. Kontakt zur Generationenhilfe kann man unter (0 51 77) 3 17 oder (01 71) 5 82 34 73 aufnehmen.

Von Kerstin Wosnitza