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Edemissen Feuer zerstört Wohnhaus in Schwüblingsen
Kreis Peine Edemissen Feuer zerstört Wohnhaus in Schwüblingsen
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00:23 23.03.2019
Eine Autowerkstatt und ein Wohnhaus sind vollständig niedergebrannt. Quelle: Christian Elsner
Edemissen/Schwüblingsen

Weithin sichtbar war am Mittwochvormittag eine Rauchsäule nordwestlich von Edemissen. Mehrere besorgte Anrufe erreichten diesbezüglich die Redaktion der PAZ. Grund war ein Großbrand in Schwüblingsen in der Gemeinde Uetze kurz hinter der Kreisgrenze: Mitten im Dorf sind eine Autowerkstatt und ein Wohnhaus vollständig niedergebrannt. Eine siebenköpfige Familie verlor ihr Dach über dem Kopf.

Vater erleidet Brandverletzungen

Bei dem Feuer, das die Feuerwehr mit einem Großaufgebot zu löschen versuchte, erlitt der Vater (49) der Familie Brandverletzungen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Als der Brand gegen 9.30 Uhr in der Werkstatt an der Ecke Grafhornstraße/Drei Kronen ausbrach, soll sich der Mann nach Angaben von Familienmitgliedern dort aufgehalten und noch versucht haben, die Flammen mit mehreren Eimern Wasser selber zu löschen. Die Familie alarmierte die Feuerwehr.

„Ich habe oben geschlafen. Meine Schwester hat unten im Flur gerufen: ,Es brennt, es brennt!’ Ich habe mir nur eine Jacke übergezogen und bin dann im Schlafanzug nach draußen gelaufen“, berichtet Familienmitglied Alexandru Mutascu. Er habe noch mal zurück ins Haus laufen wollen, um eine Katze herauszuholen. „Aber es war da zu viel Rauch“, erklärt er. Daher sei er wieder umgekehrt.

Zwei Feuerwehrleute leicht verletzt

„Bei unserem Eintreffen stand der Werkstattbereich in Vollbrand. Das Feuer hatte auch schon das Wohnhaus erfasst“, sagte Feuerwehrsprecher Uwe Richter. Da sei es für die Feuerwehrleute bereits zu gefährlich gewesen, das Gebäude zu betreten. Um das Feuer von oben bekämpfen zu können, habe man die Drehleiter aus Hämelerwald angefordert. Um 10.37 Uhr hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Sie konnte jedoch nicht verhindern, dass Werkstatt und Wohnhaus vollständig zerstört wurden. Ein Übergreifen auf die Nachbargrundstücke konnte sie hingegen vereiteln.

Während der Löscharbeiten, so berichteten Zeugen, explodierten in der Werkstatt mehrere Gasflaschen. „Es hat mehrmals geknallt und es sind Stichflammen aufgestiegen“, sagte Nachbar Walter Kynast. Zwei Feuerwehrleute erlitten aufgrund der starken Hitzeentwicklung trotz Schutzkleidung leichte Brandverletzungen – der eine an der Hand, der andere am Fuß.

Während des Feuerwehreinsatzes war die Ortsdurchfahrt zeitweilig gesperrt. Der Feuerwehrsprecher ging am späten Vormittag davon aus, dass die Nachlöscharbeiten den ganzen Tag über dauern würden.

Gemeinde bringt Familie in Hänigsen unter

Die Familie kommt nach Informationen dieser Zeitung in von der Gemeinde angemieteten Wohnungen auf dem K+S-Gelände in Hänigsen-Riedel unter.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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