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Edemissen Digitalpakt: In die Gemeinde Edemissen fließen rund 185 000 Euro
Kreis Peine Edemissen Digitalpakt: In die Gemeinde Edemissen fließen rund 185 000 Euro
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09:00 24.08.2019
Gefördert wird unter anderem die Anschaffung digitaler Tafeln. Quelle: Archiv
Edemissen

Rund 6,5 Millionen Euro aus dem Digitalpakt sollen in die Schulen im Peiner Land fließen (PAZ berichtete). Auf die Grundschulen in der Gemeinde Edemissen heruntergerechnet sind das 185 000 Euro, die sich wie folgt aufteilen: Abbensen rund 54 000 Euro, „Drachenstark“ Edemissen etwa 87 000 Euro und Plockhorst mehr als 44 000 Euro, wie der CDU-Gemeindeverband Edemissen darstellt.

Medienkonzept gefordert

Voraussetzung ist allerdings, dass der Schulträger – in diesem Fall die Gemeinde Edemissen – das Geld bis Ende 2023 auch abruft. „Das werden wir natürlich tun“, sagt der zuständige Fachbereichsleiter Detlef Giewald. Doch zunächst seien die Schulen aufgefordert, jeweils ein Medienkonzept zu erstellen und so darzulegen, wie sie das Geld verwenden wollen.

Das wird gefördert

Gefördert wird zum Beispiel die Verbesserung des WLAN-Netzes in den Schulen, aber auch für digitale Tafeln kann das Geld verwendet werden. „Das ist eine tolle Unterstützung, die Edemisser Schulen fit für das digitale Zeitalter zu machen“, freut sich der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Hans-Jürgen Giere.

Geld kommt von Bund und Land

Der Digitalpakt Schule ist eine Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Ländern zur Verbesserung der digitalen Ausstattung an Schulen. Die Verteilung des Geldes basiert auf zwei Säulen: Jede Schule ab 60 Schülern bekommt einen maximalen Sockelbetrag von 30 000 Euro (kleinere Schulen erhalten 500 Euro pro Schüler).

Zusätzlich zu diesem Sockelbetrag steht jedem Schulträger ein sogenannter Kopfbetrag zu. Dieser Betrag errechnet sich anhand der jeweiligen Schülerzahlen. Der Schulträger kann den jeweiligen Kopfbetrag dann unter den Schulen in seinem Verantwortungsbereich eigenverantwortlich aufteilen.

Kein Windhund-Verfahren

Landesweit stehen den Schulen in Niedersachsen für die Verbesserung ihrer IT-Bildungsinfrastruktur rund 522 Millionen Euro zur Verfügung. Ein Windhund-Verfahren nach dem Motto „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ gibt es nicht: Bis zum Ablauf des Jahres 2023 können die Schulträger beim Kultusministerium mehrfach Anträge bis zur Erreichung ihrer zugewiesenen Fördersumme stellen.

Von Kerstin Wosnitza

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