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Edemissen Bebauungsplan für Gewerbepark Berkhöpen verabschiedet
Kreis Peine Edemissen Bebauungsplan für Gewerbepark Berkhöpen verabschiedet
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15:00 27.03.2019
In diesem ehemaligen Verwaltungsgebäude soll möglicherweise ein Start-up-Hotel für Unternehmensgründer entstehen.
In diesem ehemaligen Verwaltungsgebäude soll möglicherweise ein Start-up-Hotel für Unternehmensgründer entstehen. Quelle: Archiv
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Edemissen

Der Rat der Gemeinde Edemissen hat in seiner Sitzung am Montagabend gleich zwei zukunftsweisende Entscheidungen getroffen. Neben der Verabschiedung des neuen Bebauungsplans für das Redecke-Areal (PAZ berichtete) stand auch der Beschluss der Satzung für den B-Plan für den Gewerbepark Berkhöpen auf der Tagesordnung. Auch dieser wurde einstimmig ohne Gegenstimmen gefasst.

Viele Ideen für die Zukunft

Hintergrund: In den 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts entstanden im Waldgebiet Berkhöpen Industrieanlagen der Firma Preussag Erdöl mit großen Werkshallen, Werkstätten, Bürogebäuden und ähnlichem. Seit etwa zweieinhalb Jahren ist die Gewerbepark Berkhöpen Verwaltungs GmbH Eigentümerin. Dort hat man viele Ideen für die Zukunft, unter anderem ein Start-up-Hotel für Unternehmensgründer.

Bisher gab es nur Bestandsschutz

Im Flächennutzungsplan der Gemeinde Edemissen war der betreffende Bereich bisher als gewerbliche Baufläche dargestellt. Dies verleiht den bestehenden Nutzungen und Baulichkeiten aber nur Bestandsschutz. Umnutzungen, bauliche Veränderungen und Erweiterungen waren baurechtlich nicht zulässig. Um das Areal als Gewerbestandort zu sichern und eine Entwicklung zu ermöglichen, ist der Bebauungsplan nötig.

Positive Stimmen aus der Politik

„Das Areal gehört zu den Gewerbe-Altstandorten. Es ist gut, dass dieses geschichtsträchtige Gebiet fortgeführt werden kann“, begründete Reinhard Ohms die Zustimmung der Gruppe SPD/FDP. In die gleiche Richtung ging die Stellungnahme von Hans-Jürgen Giere (CDU): „Wir sind froh, dass die Initiative ergriffen wurde und sich nun Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Den Inhabern wünschen wir das nötige Quäntchen Glück!“ Brigitte Süß (Grüne) begrüßte insbesondere, dass der B-Plan auch die Möglichkeit bietet, auf dem Gelände zu wohnen.

Von Kerstin Wosnitza