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Edemissen 60 Radler erkunden Naturschutzgebiete im Nordkreis
Kreis Peine Edemissen 60 Radler erkunden Naturschutzgebiete im Nordkreis
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08:01 27.09.2019
Die Radtour führte die Teilnehmer durch mehrere Naturschutzgebiete im Peiner Nordkreis. Quelle: Jochen Hansmann
Kreis Peine

Rund 60 Radfahrer haben kürzlich eine Tour durch den Peiner Nordkreis unternommen. Vier Naturschutzgebiete lagen entlang der knapp 40 Kilometer langen Strecke. An jedem Punkt gab es fachkundige Erläuterungen durch den ehemaligen Kreisbaurat Wolfgang Gemba und Förster Jochen Hansmann, der auch Naturschutz-Beauftragter des Landkreises ist.

„Wir sind überrascht über die große Teilnehmerzahl“, freute sich Gemba. „Sie zeigt, wie groß das Interesse am Schutz unserer Lebensgrundlagen in der Bevölkerung ist.“ Er dankte weiterhin dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Peine, der als Veranstalter für die Tour gewonnen werden konnte.

Lebensraum für gefährdete Arten

Die Namen der jeweiligen Schutzgebiete gaben Hinweise darauf, dass das Element Wasser immer eine bedeutende Rolle spielt. Sei es im Fuhsetal mit einer abwechslungsreichen und naturnahen Flusslandschaft oder im Wendesser Moor mit seinem Mosaik aus flachen Moorteichen, Schilf-, Röhricht- und Riedgrasbeständen und anderen moortypischen Biotopen. Es bietet Lebensraum einige gefährdeten Arten, darunter etwa das Tüpfelsumpfhuhn oder der Rothalstaucher.

Die Eddesser Seewiesen hingegen haben sich aus einem mit Grundwasser gefüllten Erdtrichter, der im Lauf der Entwicklung langsam verlandete, entwickelt. Heute besteht der überwiegende Flächenanteil aus Grünland, der übrige Teil aus einem vielfältigen, kleinteiligen Mosaik unterschiedlicher Lebensräume.

Spezielle Flora in der Schwarzwasserniederung

Zum Abschluss der Radtour warfen die Teilnehmer einen Blick auf die Schwarzwasserniederung. Besonderheit dieses Gebietes südlich der Ortschaft Edemissen ist der Schutz sogenannter Salzwiesen mit einer ganz speziellen Flora, die sonst eher in Küstenbereichen vorkommt.

Alle Teilnehmer zeigten sich sehr zufrieden über die Tour. Hansmann kündigte an: „Wir freuen uns schon auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr, bei der dann der Südkreis mit seinen Schutzgebieten erforscht werden soll."

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