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Peine popt up Ideenwettbewerb geht in die nächste Runde
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08:00 23.07.2019
Berieten die Teilnehmer des Ideenwettbewerbes: Rechtsanwalt Johann-Heinrich Bremer (links) und Steuerberater und Wirtschaftsprüfer John-Oliver Hartmann (rechts) mit Elke Brandes (Sparkasse). Quelle: Antje Ehlers
Peine

Der lokale IdeenwettbewerbPeine popt up“ geht in die nächste Runde: Die Teilnehmer am Gründerwettbewerb hatten nun die Gelegenheit, einige ihrer Coaches persönlich zu treffen und mit ihnen anstehende Fragen zu besprechen.

Gewinn: Ladenlokal in der Citygalerie für drei Monate

Zur Erklärung: Bei dem Wettbewerb der Sparkasse Hildesheim Goslar, der Peiner Allgemeinen Zeitung und der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) können Existenzgründer einen ersten Schritt in die Selbstständigkeit unternehmen und als Starthilfe ein Ladengeschäft in der Citygalerie für die Dauer von drei Monaten gewinnen. Ausgewählte Coaches aus den Bereichen Recht, Finanzen, Steuern, Kommunikation und Marketing beraten die Teilnehmer während der Wettbewerbsphase und entwickeln mit ihnen ihre Idee sowie einen Entwurf für das Ladenkonzept.

Ende August schließlich präsentieren die Teilnehmer ihre Entwürfe vor einer ausgewählten Jury, die die Konzepte bewertet und die drei vielversprechendsten Ideen auszeichnet.

Großes Interesse gegenüber den Fachleuten

Nachdem im Mai bereits ein erstes Kennlern-Event mit den Bewerbern stattgefunden hatte, trafen diese nun auf einige Coaches. Diplom-Kaufmann John-Oliver Hartmann als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater sowie Rechtsanwalt Johann-Heinrich Bremer stellten sich den Fragen.

Das Angebot kam bei den möglichen Unternehmensgründern gut an. Sie stellten interessiert ihre Fragen, die kompetent beantwortet wurden. „Was ist bei einer Gewerbeanmeldung bei einem Einzelunternehmen zu berücksichtigen?“ wurde zum Beispiel der Rechtsanwalt gefragt, oder auch „Gibt es eine gemeinnützige GmbH & Co. KG oder sollte bei einer Firmengründung mit sozialem Engagement ein gemeinnütziger Verein gegründet werden?“ Weiter waren die Gründer daran interessiert, welche Kosten mit einer Firmengründung verbunden sind.

Viele Fragen zum Steuerrecht

Auch John-Oliver Hartmann nahm zahlreiche Nachfragen entgegen. So wurde sich bei ihm zum Beispiel erkundigt, wie ein Businessplan auszusehen habe oder welche Rechtsform für welches Unternehmen geeignet sei. „Was für Steuerarten gibt es und welche Steuerart ist bei welcher Rechtsform wichtig“ und „Was muss gemacht werden, wenn man auch nur für drei Monate ein Geschäft eröffnet“,waren ebenfalls Fragen, die der Experte gern beantwortete. Auch auf die Vorauszahlungen ging er in persönlichen Gesprächen und machte deutlich, dass es wichtig sei, Geld für Steuerzahlungen zurückzulegen.

Positives Fazit

Die beiden Coaches konnten während des Treffens beobachten, dass die Teilnehmer großes Interesse zeigen und sehr motiviert sind. „Es besteht großes Interesse, in Peine etwas Neues aufzumachen“, so Hartmann. Einige würden das Projekt als Sprungbrett nutzen, um sich beruflich zu verändern.

Von Antje Ehlers

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