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Peine popt up Bankexperte Kischel beantwortet Finanzfragen
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06:00 20.06.2019
Diplom-Sparkassenbetriebswirt Dirk Kischel berät Bewerber in Finanzfragen und freut sich auf persönliche Gespräche. Quelle: Privat
Peine

Beim IdeenwettbewerbPeine popt up“ sind kreative Ideen oder Produkte gefragt, die Potenzial für eine spannende Geschäftsgrundlage bieten können. Die PAZ stellt in einer Serie die Coaches vor, die den Bewerbern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Dirk Kischel, Leiter Unternehmenskunden bei der Sparkasse Hildesheim-Goslar-Peine, ist gefragt, wenn es um individuelles Coaching in betriebswirtschaftlichen Fragestellungen und bei Finanzierungsthemen geht.

„Planung ersetzt Zufall durch Irrtum“

„Ein wesentlicher Erfolgstreiber ist eine gute, umfangreiche und vorsichtige Planung, möglichst für die ersten drei Jahre, die einen Businessplan für Investitionen, Personal, Rentabilität und Liquidität umfasst“, nennt der Diplom Sparkassenbetriebswirt Einzelheiten und macht deutlich: „Planung ersetzt Zufall durch Irrtum.“

Der 53-Jährige ist seit 1991 im Bereich Unternehmenskunden tätig, davon etwa 15 Jahre als Berater für Unternehmer und Existenzgründer sowie ebenso lange in leitender Funktion. Er war viele Jahre Referent bei Gründerseminaren der Sparkasse und Wirtschaftsjunior der Industrie- und Handelskammer – Erfahrungen, die den Bewerbern bei „Peine popt up“ zugutekommen.

„Wichtig ist, dass sich Existenzgründer mit der Frage beschäftigen, ob beispielsweise der Kapitalbedarf umfassend ermittelt ist oder Wesentliches fehlt“, weiß Kischel. Darauf geachtet werden müsse auch, ob ausreichendes sowie qualifiziertes Personal bereitstehe, die Aufgabenverteilung durchdacht, der Umsatz eher niedriger geplant oder die Kosten eher höher seien.

Anlaufkosten nicht vergessen

„Mit Blick auf die Liquidität dürfen Anlaufkosten nicht vergessen werden, bevor erste Zahlungen von Kunden fließen“, bemerkt Kischel. Ratsam sei es, Zahlen festzusetzen und sich zu fragen, ob die Relationen passen, wenn es etwa um Materialeinkauf, Personalkosten oder Branchenvergleichszahlen gehe. „Wir als Sparkasse können hier wertvolle Informationen liefern“, sagt Kischel.

Und Fragen klären: Ist das Vorhaben insgesamt tragfähig, und kann man davon leben? Wie soll der Markteintritt konkret erfolgen? Wie soll welche Zielgruppe erreicht werden, und welche konkreten Kundenvorteile- und nutzen bestehen? Welche Wettbewerber gibt es bereits? Passt der geplante Standort zum Vorhaben? Auch gehe es um die Erfahrung des Ideengebers in der Branche, was ihn für den Schritt in die mögliche Selbstständigkeit motiviere und wie das zur privaten Lebensplanung passe.

Gespräch mit der Bank gut vorbereiten

„Ein Bankgespräch ist zunächst vergleichbar mit einem Bewerbergespräch um eine Stelle, also ist gute Vorbereitung und Überzeugungsarbeit notwendig“, rät Kischel. Dabei gehe es auch um die Einbindung öffentlichen Fördergeldes und notwendiger Versicherungen.

 Dirk Kischel beantwortet gerne Finanzfragen rund um Ihre Idee. Telefonischer Kontakt unter der Nummer 05121/8712787 oder per E-Mail dirk.kischel@sparkasse-hgp.de.

Bis 30. Juni bewerben

Sie haben eine ausgefallene Geschäftsidee, einen Geistesblitz für ein ungewöhnliches Produkt oder eine Lösung für ein Problem ausgetüftelt? Sie haben nützliche Produkte oder Dienstleistungen im Angebot, organisieren ein Kulturprojekt oder möchten eine Idee mit der Gesellschaft teilen, die die Welt ein wenig verändert? Dann können Sie sich alleine oder als Team beim IdeenwettbewerbPeine popt up“ noch bis zum 30. Juni 2019 bewerben.

Bei der Aktion der Sparkasse Hildesheim-Goslar-Peine, Peine Marketing, der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Hildesheim und der Peiner Allgemeinen Zeitung (PAZ) betreuen professionelle Coaches die Bewerber und machen sie in den verschiedenen Geschäftsbereichen wie Steuern, Recht, Geschäftsmodell, Finanzen und Kommunikation fit. So motiviert Maria Leye, Gründungsberaterin an der HAWK, die Bewerber, mit ihren kreativen Ideen oder Produkten an dem Wettbewerb teilzunehmen und ihre Neugier und einen Hauch von Unternehmergeist einzubringen.

Die Ergebnisse werden am Ende einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Eine Jury kürt die Gewinner-Idee. Peines kreativster Kopf kann sein Konzept für drei Monate in einem Ladengeschäft in der City präsentieren.

Bewerbungen aus allen Branchen, in jeder Phase des Vorhabens und aus allen Altersklassen sind willkommen, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Außer der Chance, die eigenen Ideen für mehrere Monate in einem Ladengeschäft in der Peiner Innenstadt zu präsentieren, werden Bewerber, die ihre Ideen präsentieren wollen, zu einer Coaching-Veranstaltung eingeladen, die im Juli stattfindet.

Weitere Informationen und Teilnahme-Formulare finden Sie im Internet auf der Seite www.peine-popt-up.de.

Von Birthe Kussroll-Ihle

Ideenwettbewerb Peine POPT UP: Die Rahmenbedingungen.

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Eine ausgefallene Geschäftsidee, ein Geistesblitz für ein ungewöhnliches Produkt oder Überlegungen für eine ganz besondere kulturelle Veranstaltung – kreative Peiner können sich bald nach Herzenslust austoben. Beim Ideenwettbewerb „Peine popt up“ kann sich jeder einbringen und die Ergebnisse am Ende dann sogar einer breiten Öffentlichkeit präsentieren.

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