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32 Labora: Coolness-Training® für Schüler

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11:48 01.10.2020
Quelle: Foto: Yanakornsiri/123RF
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Im Handlungsviereck von Täter, Opfer, Klasse (Gruppe) und Institution werden Verhaltensalternativen erarbeitet.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe? Das Coolness-Training® ist ein gewaltpräventives Projekt für Schulklassen. Prävention sollte so früh wie möglich ansetzen, daher soll das Angebot im 5., gegebenenfalls im 6. Schuljahr stattfinden. Die Klasse beziehungsweise Gruppe wird im Coolness- Training® befähigt, ihre Vorstellungen des friedlichen Zusammenlebens zu verwirklichen. Priorität hat das Ziel Opfervermeidung.

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Warum sollte man dieses Projekt unterstützen? In der zurückliegenden Zeit ist die Labora gGmbH wiederholt und von mehreren Schulen aus dem Landkreis Peine angefragt worden, ob Sozialtrainings vor Ort angeboten werden könnten. Als dringendes, vorherrschendes Problem wird immer wieder gewaltbesetztes Verhalten von Schülerinnen und Schülern genannt. Solches Verhalten stört die Lernatmosphäre für alle Beteiligten. Gewaltbereites Verhalten hat multiple Entstehungsbedingungen und zahlreiche begünstigende Faktoren, die – insbesondere im Kindes- und Jugendalter – erhebliche Auswirkungen nach sich ziehen können.

Es bedarf einer Kooperation zwischen der Institution Schule und Akteuren der Sozialarbeit, um mit frühzeitig angesetzten präventiven Maßnahmen integrieren und fördern zu können. Das Coolness-Training® zielt auf die Förderung zwischenmenschlicher Beziehungen und die Entwicklung klarer Prinzipen gegenüber gewaltbereitem Verhalten ab. Das pädagogische Konzept soll insbesondere die Gemeinschaft fördern, soziale Bindungen stärken sowie Achtung und Wertschätzung gegenüber anderen Menschen aufbauen. Allem voran steht die Erkenntnis, dass ein respektvoller Umgang, Akzeptanz anderer Meinungen, Wünsche und Formen des Andersseins grundlegende Aspekte eines sozialen Miteinanders darstellen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung? Das Projekt wird im Schuljahr 2019/2020 in zehn Schulklassen im Landkreis Peine durchgeführt. Das Geld wird zur Deckung von Sachkosten wie beispielsweise Unterrichtsunterlagen, erlebnispädagogisches Spielmaterial, Literatur oder Fahrtkosten zu den einzelnen Schulen benötigt und verwendet. Zudem werden Mittel zur Kompensation von durch die Coronavirus- Pandemie bedingter Schließung der Schulen und entstandener Ausfälle benötigt.

Wer steht hinter dem Projekt? Im Betriebsteil Ambulante sozialpädagogische Angebote der Labora gGmbH arbeiten seit über 25 Jahren Pädagoginnen und Pädagogen mit straffällig gewordenen und von Straffälligkeit bedrohten jungen Menschen. Das multiprofessionelle Team ist sozialpädagogisch ausgebildet, langjährig in der Arbeit mit gewaltbereiten jungen Menschen und Gruppen erfahren und speziell qualifiziert.

Hier können Sie für Ihr Lieblingsprojekt abstimmen.