Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
E-Mobilitätstag beim Autohaus Tschesche Familie Pfeiffer: Wir geben den Leaf nur ungern wieder ab
Anzeigen & Märkte Themenwelten E-Mobilitätstag beim Autohaus Tschesche Familie Pfeiffer: Wir geben den Leaf nur ungern wieder ab
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:32 21.08.2019

Das E-Auto mit seinem modernen Innenraum, großen digitalen Cockpit und schnell reagierenden Infotainment-System gefällt ihnen sofort „ausgesprochen gut“. Ebenso die Beschleunigung und das fast geräuschlose Fahren.

Die erste Langstrecke geht nach Gehrden und zurück – rund 160 Kilometer und 84 Prozent verbrauchte Akku-Leistung. Samstag ist die Aufladestation bei EDEKA Ersu in Vöhrum belegt. Das Autohaus Tschesche mit seiner Schnellladestation für einen Ladevorgang von zirka 30 Minuten hat bereits geschlossen und die Ladestation der Stadt Peine ist besetzt. Der Leaf wird zur Auflademöglichkeit der Stadtwerke Peine im Parkhaus Werderstraße gesteuert. Pfeiffers können von außen weder die Belegung sehen noch feststellen, ob es eine Schnellladestation ist - Zeit vergeudet.

Anzeige

Wieder bei EDEKA in Vöhrum ist eine Lademöglichkeit mit gut sichtbaren Kennzeichnungen der beiden Parkplätze und der Pylonen frei. Nachteil: Keine Anzeige über Ladefunktion, Restladezeit und mögliche Ladezeiten. Vermutung: Sie orientieren sich an den Supermarktöffnungszeiten. Den ungeschützten Schalter können Unbefugte beim Landevorgang betätigen.

Beim Sonntagsausflug ins Rastiland gefällt dem Nachwuchs der Klang der Soundanlage. Ein tolles Fahrgefühl stellt sich ein und Dank des Spurhalteassistenten ein Plus an Sicherheit. Doch Spracherkennung, Sitzkomfort für große Menschen und bei Regen der Lenkspurassistent könnten besser sein. Mit 40 Prozent Restleistung kommen Pfeiffers zurück. Nach Magdeburg starteten sie mit 95 Prozent Akkuleistung und haben am Ziel noch rund 30 Prozent oder 78 Kilometer übrig. In Magdeburg wird bei Ikea auf 98 Prozent aufgeladen. Zurück in Vöhrum sind 23 Prozent oder 63 Kilometer Restleistung vorhanden.

Pfeiffers würden einen mehrstündigen Aufladevorgang in der Nacht bevorzugen, wofür eine heimische „Wallbox“ zur schnelleren Ladung nötig wäre. Das Ja zur E-Mobilität wirft bei ihnen Fragen auf: Wie wird der bereitgestellte Strom produziert? Wie werden die Akkus wegen der Lithium-Problematik entsorgt, wenngleich das Risiko bei Nissan durch eine Akku- Garantie über 8 Jahre beziehungsweise über 160.000 Kilometer genommen wird.

Fazit: "Trotz dieser Überlegungen geben wir den Nissan Leaf mit seinem ausgezeichneten Fahrverhalten nur ungern wieder ab!"

bik