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Backmanufaktur Seidel: Die Adventszeit genießen und Gutes tun

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22:00 12.11.2021

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In der Backstube der Bäckerei Seidel duftet es Tag für Tag verführerisch nach knusprigen Brötchen und leckerem Kuchen. Unter diesen Duft mischt sich – ganz passend zur bevorstehenden Adventszeit – noch der von gerösteten Nüssen und Mandeln. „Ab heute verkaufen wir in allen unseren 16 Filialen das Adventsbrot. Es passt mit seiner lockeren Krume und dem nussigen Aroma zu allen Brotbelägen. Wurst und Schinken, Käse, Fleischsalat, Marmelade oder auch Nuss- Nougatcreme schmecken dazu genauso gut wie einfach pure Butter“, schwärmt Juniorchefin Ina-Kristin Seidel.

Ina-Kristin Seidel (links) und Nadine Jäkel freuen sich auf viele Genießer.

Der 500-Gramm-Laib, ideal auch für den kleinen Haushalt, besteht aus Weizenmehl, Haselnüssen und Mandeln. Dabei wird das Brot in gewohnt traditioneller Handwerksmanier hergestellt. „Triebmittel ist Sauerteig. Das Quellstück geht über einen längeren Zeitraum. Dadurch wird das Brot bekömmlich. Das Mehl stammt aus regionalem Anbau“, erklärt Produktionsleiter Jens Pohlan.

Der Bäcker- und Konditormeister hatte auch die Idee, mit dem Brot eine Spendenaktion zu verbinden. Pohlan kannte den ASB-Wünschewagen aus Hannover und hatte auch die Kontaktdaten parat. „Gerne wollte ich für die Erfüllung von Herzenswünschen spenden – da passte das Projekt sehr gut. Ich habe beim Wünschewagen-Team angerufen und bin auf große Begeisterung gestoßen“, freut sich Seidel.

Im Rahmen eines ehrenamtlichen Engagements ist der Wünschewagen des ASB seit November 2017 in ganz Niedersachsen unterwegs. Stationiert ist er in Hannover. Dort betreuen Julia-Marie Meisenburg und Laura Schröder das Projekt. „Zurzeit gibt es 156 ehrenamtliche Wunscherfüllerinnen und Wunscherfüller. Sie kümmern sich während der Reise um die medizinisch-pflegerische Versorgung und das Wohl der todkranken Fahrgäste. 239 Wünsche haben wir so in den zurückliegenden vier Jahren erfüllen können“, berichten die beiden.

Laura Schröder und Julia-Marie Meisenburg freuen sich sehr über die Spende für den Wünschewagen des ASB.

Jüngster Fahrgast war bisher die vierjährige Josie aus Peine, die den Flughafen Hannover besuchen wollte. Ihr Geburtshaus in Marburg wollte hingegen eine 99jährige aus Hannover noch einmal wiedersehen. Die weiteste Fahrt führte den Wagen samt Besatzung nach Polen. Dort wollte ein Palliativpatient noch einmal den Ort besuchen, an dem er 20 Jahre zuvor seine Frau kennengelernt hatte.

„Die Wunschfahrten sind für unsere Gäste und deren Begleiter kostenlos, deswegen freuen wir uns über jede Spende. Mit dem Spenden-Euro pro verkauftem Adventsbrot können wir sicher wieder einige Menschen sehr glücklich machen“, freuen sich Meisenburg und Schröder.

Nun hoffen alle auf viele, viele hungrige Peiner, die sich das köstliche Brot schmecken lassen. „Ab heute geht es los und bis zum 23. Dezember ist das Brot täglich verfügbar. Vorbestellungen nehmen die Kollegen vor Ort gerne entgegen. Wer zusätzlich etwas Spenden möchte, kann die Spendendosen des ASB-Wünschewagens füllen. Sie stehen in allen Filialen auf den Verkaufstresen“, erklärt Verkaufsleiterin Nadine Jäkel abschließend.