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Deutsches Team hofft auf Überraschung

Alles auf Neureuther Deutsches Team hofft auf Überraschung

Ohne große Medaillenaussichten startet das deutsche Team in das zweite Olympia-Wochenende. Für eine Überraschung könnten am ehesten noch die Skispringer sorgen. Mit Spannung wird Alpin-Hoffnung Felix Neureuther in Sotschi erwartet

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Severin FreundGroße Hoffnung: Felix Neureuther:

Quelle: dpa

Sotschi. Nach dem medaillenlosen Freitag hofft das deutsche Team bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi am achten Wettkampftag auf die ein oder andere Überraschung. Zum erweiterten Kreis der Edelmetall-Kandidaten zählen am Samstag zumindest die Skispringer. Nach ihrem wenig überzeugenden Olympia-Abschneiden auf der Normalschanze will es das Quartett um Severin Freund beim Springen von der Großschanze besser machen.

Maria Höfl-Riesch gehört nach Gold in der alpinen Kombination und der medaillenlosen Abfahrt nicht unbedingt zu den Favoritinnen im Super-G. Ihr Alpin-Kollege Felix Neureuther wird nach seinem Autounfall am Freitag bei München mit einem Tag Verspätung in Sotschi erwartet.

In den weiteren fünf Entscheidungen sind die deutschen Sportler Außenseiter, für eine weitere starke Platzierung könnten die Skilangläuferinnen in der Staffel sorgen. Vor den letzten beiden Läufern im Skeleton liegen die deutschen Herren bereits recht weit zurück, in den beiden Shorttrack-Rennen ist als einzige Deutsche die 15-jährige Anna Seidel dabei. Im Eisschnelllauf wollen die Niederländer auch über 1500 Meter der Herren ihre Erfolgsserie fortsetzen. Im olympischen Eishockey-Turnier kommt es in der Vorrunde zum mit Spannung erwarteten Duell zwischen Russland und den USA.

Mit einem Tag Verspätung soll Felix Neureuther in die Olympia-Stadt reisen. Der Unfall des Medaillen-Kandidaten hatte am Freitag für Aufregung gesorgt. Der 29-Jährige war am frühen Morgen auf dem Weg zum Münchner Flughafen mit dem Wagen auf glatter Fahrbahn gegen eine Leitplanke gefahren. Der Slalom-Star erlitt ein Schleudertrauma und eine Zerrung des Bandapparates. „Seinem Start bei den vorgesehenen Wettbewerben steht aus gegenwärtiger Sicht nichts entgegen“, verkündete Chef de Mission Michael Vesper.

Für die deutschen Biathlon-Damen hatte es erneut eine Enttäuschung gegeben. Der zweite Platz von Erik Lesser am Donnerstag konnte ihnen im Rennen über 15 Kilometer nicht den erhofften Schub geben. Beim zweiten Olympiasieg der Weißrussin Darja Domratschewa in Sotschi belegte Laura Dahlmeier als beste deutsche Skijägerin den 13. Platz.

Starke achte Plätze sicherten sich Langläufer Axel Teichmann und Eiskunstläufer Peter Liebers. Teichmann belegte über 15 Kilometer klassisch einen hervorragenden achten Platz. Der Berliner Liebers wurde nach Kür ebenfalls Achter. Gold im Skeleton holte die Britin Elizabeth Yarnold. Für Anja Huber, die vor vier Jahren in Vancouver Bronze gewonnen hatte, war der achte Platz hingegen zu wenig.

Auch ohne Edelmetallzuwachs steht Deutschland im Medaillenspiegel vor dem zweiten Olympia-Wochenende ganz oben. Mit sieben Gold-, zwei Silber- und einer Bronzemedaille führt das Team nach 42 von 98 Entscheidungen vor der Schweiz (5/1/1).

dpa

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Sotschi-Überblick am Freitag
Foto: Sophia Griebel vor der vierten Runde im Skeleton am Freitag.

Mit sieben Goldmedaillen hat Deutschland in Sotschi scheinbar die Nase vorn. Doch die Führung könnte schnell wieder verpuffen. Auch der Freitag war für die deutschen Teilnehmer schwach. Der Olympia-Tag im Überblick.

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