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Landkreis Peine: Die Fusionsgespräche Spitze der Peiner Kreis-CDU traf sich mit Braunschweigern
Thema Specials Landkreis Peine: Die Fusionsgespräche Spitze der Peiner Kreis-CDU traf sich mit Braunschweigern
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17:09 08.08.2014
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Kreis Peine. „Die CDU im Kreistag setzt im Gegensatz zu den übereilten Fusionsbemühungen der rot-grünen Mehrheiten in den Landkreisen Hildesheim und Peine, auf eine verstärkte interkommunale Zusammenarbeit mit den verschiedenen angrenzenden Nachbarn“, betonten Fraktionsvorsitzender Hans-Werner Fechner und sein Stellvertreter Michael Kramer nach der Sitzung mit ihren Parteikollegen aus Braunschweig. Der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Klaus Wendroth, und sein Stellvertreter Reinhard Manlik waren zu Gast in der Peiner CDU-Zentrale.

„Unter Zeitdruck und ohne die sorgsam entwickelten Vertrauensverhältnisse mit Partnern werden keine guten Entscheidungen und verlässliche Ergebnisse erzielt“, betonte Fechner. Deshalb seien „vielfältige, ruhige Diskussionen für ausgewogene, langfristig tragfähige Umsetzungen“ wichtig.

Die Christdemokraten wollen bei Erhalt des Landkreises Peine alternativ auf eine verstärkte interkommunale Zusammenarbeit mit allen Nachbarn drängen. Gesundheitsämter, Gewerbeaufsicht, Verkehrszulassung oder Abfallentsorgung könnten auch stadt- und kreisüberschreitend organisiert werden. Natur-, Gewässer- und Hochwasserschutz mache nicht an kommunalen Grenzen halt. Freizeit- und Tourismusmanagement seien eher eine Regionsaufgabe.

„Von der Fusion zur Vision“, möchte Kramer die kontroverse Diskussion verändern und will dabei Bürger, Vereine, Verbände und Institutionen einbeziehen. Um die Meinung der Bürger nicht aus den Augen zu verlieren, solle es bei allen existenziellen Fragen Bürgerentscheide geben, hieß es weiter.

ale

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