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Landkreis Peine: Die Fusionsgespräche Spitze der Peiner Kreis-CDU traf sich mit Braunschweigern
Thema Specials Landkreis Peine: Die Fusionsgespräche Spitze der Peiner Kreis-CDU traf sich mit Braunschweigern
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17:10 28.08.2014
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Kreis Peine. „Die CDU im Kreistag setzt im Gegensatz zu den übereilten Fusionsbemühungen der rot-grünen Mehrheiten in den Landkreisen Hildesheim und Peine, auf eine verstärkte interkommunale Zusammenarbeit mit den verschiedenen angrenzenden Nachbarn“, betonten Fraktionsvorsitzender Hans-Werner Fechner und sein Stellvertreter Michael Kramer nach der Sitzung mit ihren Parteikollegen aus Braunschweig. Der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Klaus Wendroth, und sein Stellvertreter Reinhard Manlik waren zu Gast in der Peiner CDU-Zentrale.

„Unter Zeitdruck und ohne die sorgsam entwickelten Vertrauensverhältnisse mit Partnern werden keine guten Entscheidungen und verlässliche Ergebnisse erzielt“, betonte Fechner. Deshalb seien „vielfältige, ruhige Diskussionen für ausgewogene, langfristig tragfähige Umsetzungen“ wichtig.

Die Christdemokraten wollen bei Erhalt des Landkreises Peine alternativ auf eine verstärkte interkommunale Zusammenarbeit mit allen Nachbarn drängen. Gesundheitsämter, Gewerbeaufsicht, Verkehrszulassung oder Abfallentsorgung könnten auch stadt- und kreisüberschreitend organisiert werden. Natur-, Gewässer- und Hochwasserschutz mache nicht an kommunalen Grenzen halt. Freizeit- und Tourismusmanagement seien eher eine Regionsaufgabe.

„Von der Fusion zur Vision“, möchte Kramer die kontroverse Diskussion verändern und will dabei Bürger, Vereine, Verbände und Institutionen einbeziehen. Um die Meinung der Bürger nicht aus den Augen zu verlieren, solle es bei allen existenziellen Fragen Bürgerentscheide geben, hieß es weiter.

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Neuigkeiten zur Fusionsdebatte: „Wir suchen nun mit voller Kraft auch Alternativen für eine mögliche Fusion im Braunschweiger Land“, sagte Landrat Franz Einhaus (SPD) gestern bei der außerordentlichen Kreistagssitzung in der Mensa des Peiner Silberkamp-Gymnasiums. Die laufenden Gespräche mit dem Landkreis Hildesheim über eine mögliche Fusion seien davon nicht berührt, aber der Kreis wolle nach etlichen Bürgermeister- und Oberbürgermeisterwahlen in der Region auch auf Partner im Großraum Braunschweig zugehen.

28.08.2014

Die Sympathien sind klar verteilt: Die Hohenhamelner wünschen sich im Falle einer Kreisfusion einen Zusammenschluss der Landkreise Peine und Hildesheim. Schon die räumliche Nähe spreche dafür, war auch bei der Bürgerdebatte am Donnerstag immer wieder zu hören, zu der der Landkreis eingeladen hatte. Rund 30 Bürger, die große Mehrheit davon Hohenhamelner Politiker, hatte sich in der Mensa des Schulzentrums eingefunden, um mit dem Kreisrat für Soziales, Dr. Detlef Buhmann, über den aktuellen Stand zur Fusion zu sprechen.

28.08.2014

Die Verhandlungen über eine mögliche Fusion zwischen den Landkreisen Peine und Hildesheim werden konkreter: Jetzt hat der Sachverständige Heinrich Albers den zweiten Teil seines in Auftrag gegebenen Gutachtens den Landräten Franz Einhaus und Reiner Wegner in Hildesheim vorgelegt. Albers ist Beigeordneter a.D. beim Niedersächsischen Landkreistag.

22.08.2014
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