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Jetzt bringt sich auch die Stadt Salzgitter ins Gespräch

Frank Klingebiel Jetzt bringt sich auch die Stadt Salzgitter ins Gespräch

Der Antrag von SPD und Grünen im Peiner Kreistag, Landrat Franz Einhaus mit Fusionsgesprächen mit den Nachbarkommunen zu beauftragen, sorgt in der ganzen Region für Wirbel. Jetzt haben auch die Mehrheitsfraktionen von SPD und Grüne im Stadtrat von Salzgitter den Antrag gestellt, Oberbürgermeister Frank Klingebiel (CDU) mit ergebnisoffenen Fusionsverhandlungen zu beauftragen. Dieser Antrag liegt der PAZ vor. Für Salzgitter kommen dabei die beiden Landkreise Peine und Wolfenbüttel als Partner in Betracht. Entschieden wird über den Antrag am kommenden Mittwoch, 23. Oktober, am Tag nach der Kreistagssitzung in der Mensa des Peiner Silberkamp-Gymnasiums.

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Kreis Peine. Der Vorstoß kommt umso überraschender, als es aus der kreisfreien Stadt stets hieß, dass aktuellFusionsgespräche nicht infrage kämen. Im Gegenteil: Frank Klingebiel hatte bisher betont, Salzgitter sei stark genug und bräuchte keinen Partner. Wie es zu dieser Kehrtwende kommt, wollte Klingebiel gestern nicht kommentieren.

„Ich bin angesichts des Antrages überrascht und sprachlos“, sagte er gegenüber der PAZ. Im Detail wolle er sich zu dem Antrag – der gleichzeitig eine Amtszeitverlängerung für Klingebiel von zwei Jahren vorsieht – erst im Stadtrat äußern und bat für dieses Vorgehen um Verständnis.

In ihrer Antragsbegründung schreiben SPD und Grüne in Salzgitter, dass sich angesichts neuer Fusionsbestrebungen in der Region auch die Stadt Salzgitter solchen Überlegungen stellen müsse. Ziel in der Nachbarstadt ist es, dauerhafte Synergieeffekte zu erzielen, um die Stadt zukunftssicher aufzustellen.

pif

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